Wohnen Wohnen in NRW: Das Eigenheim lohnt sich

Wohnen : Wohnen in NRW: Das Eigenheim lohnt sich

Mietwohnungen sind Mangelware. Foto: colourbox.de

Die Preise für Immobilien in deutschen Großstädten sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Wer in Nordrhein-Westfalen eine Wohnung oder ein Haus kaufen möchte, muss in Köln, Bonn oder Düsseldorf mit hohen Kosten rechnen. Auch in Münster sind die Immobilienpreise mittlerweile gestiegen. Der Kauf des Eigenheims lohnt sich dennoch, denn günstige Mietwohnungen sind Mangelware.

Mit der Mietpreisbremse in NRW soll alles anders werden. Um weitere Preissprünge zu verhindern, sieht die gesetzliche Regelung vor, dass bei Wiedervermietung von Bestandswohnungen die Miete höchstens auf plus 10 Prozent des ortsüblichen Niveaus angehoben werden darf, wenn es sich um Wohnraum in Gebieten mit angespannter Marktlage handelt. Seit 1. Juli gilt die Mietpreisbremse in 22 Kommunen von Nordrhein-Westfalen, um besonders einkommensschwache Mieter zu schützen.

Schon jetzt weichen weniger solvente Mieter auf günstigere Städte im Umland wie Krefeld, Wuppertal oder Ratingen aus. Und das, obwohl in Metropolen wie Düsseldorf eigentlich 3.000 neue Wohnungen pro Jahr gebaut werden. Käufer können der Situation gelassener als Mieter entgegensehen. Denn zwar sind die Preise für das Eigenheim weiter auf hohem Niveau, doch es wurden auch im vergangenen Jahr mehr als 1 Milliarde Euro für Eigentumswohnungen und Häuser ausgegeben. Trotz des Preisanstiegs für Immobilien, lohnt sich ein Kauf. Dank niedriger Zinsen liegen die Kosten für Wohnen im Eigentum unter den Kosten für eine Mietwohnung. Um eine geeignete Immobilie zu finden, kann ein professioneller Makler hinzugezogen werden. Im besten Fall sitzen Immobilienexperten direkt am Ort, wo die Wohnung gekauft werden soll, so wie in Düsseldorf die Immobilienmakler von Karänke

Die Situation ist auf dem Wohnungsmarkt in Münster vergleichbar; dort ist momentan bezahlbarer Wohnraum in zentraler Lage sehr knapp. Im Zuge des Immobilienbooms sind die Preise in der Münsteraner Innenstadt stark gestiegen: Zwischen 2011 und 2014 kletterten die Preise um mehr als 15 Prozent nach oben. Im Schnitt verteuerten sich die Kaufpreise um 4,6 Prozent. Wenig Leerstand und vergleichsweise hohe Mieten freuen in Münster die Immobilieninvestoren. Für Wohnungssuchende sorgt dieser Umstand allerdings für Ärger. Die Bevölkerung wächst, die Zahl der Baugenehmigungen- und fertigstellungen kann damit aber nicht Schritt halten. Die Folge: Wohnungsmangel. Selbst in Städten wie München oder Berlin ist die Leerstandsquote bei Wohnungen niedriger als in Münster. Mangelndes Angebot und steigende Nachfrage sorgen für hohe Mietpreise. Wer da eine Eigentumswohnung besitzt, kann sich freuen.

Mieter, die sich die hohen Preise nicht leisten können – in Münster sind das klassischerweise die Studenten – können da nur noch in die Peripherie ausweichen und zum Pendler werden. Und sonst bleibt nur noch die Hoffnung auf 2016. Dann soll sich die Situation wieder entspannen, weil der Run auf die Universität abebbt, der durch doppelte Abiturjahrgänge und Aussetzen der Wehrpflicht verursacht wurde.



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