Fr., 22.04.2016

Wohnen Tipps zur Gartengestaltung: Vielfältige Möglichkeiten mit Naturstein

Wohnen : Tipps zur Gartengestaltung: Vielfältige Möglichkeiten mit Naturstein

Foto: © ThomBal Fotolia.com

Sandstein, Granit oder Basalt sind vielseitig, robust und zeitlos. Aus diesem Grund stellen sie auch ein wichtiges Material für die Gartengestaltung dar. Natursteine können dabei nicht nur als Pflaster-, Terrassenbelag oder Treppen eingesetzt werden, sondern für vielfältige und dekorative Gestaltungen benutzt werden.

Vorteile von Natursteinen

Die Ausstrahlung natürlicher Materialien ist mit der von Kunststoffen keinesfalls vergleichbar. Auch wenn diese vielleicht Vorteile in Bezug auf Preis und Variantenreichtum bieten, können sie mit der Haptik und der Farbgebung von Natursteinen nicht mithalten. Darüber hinaus ist diese Art der Gartengestaltung ökologisch. Die unbehandelten Steine geben keine Schadstoffe in die Umwelt ab und Tiere finden in natürlich gestalteten Mauern Versteckmöglichkeiten und Nistplätze. Je naturbelassener die Steine sind, desto ursprünglicher sieht die Gartengestaltung aus. Auf diese Weise entsteht eine sehr individuelle und ästhetische Ausstrahlung, die zudem zeitlos ist. Die beste Auswahl an hochwertigen Natursteinen bieten Fachhändler wie beispielsweise Kurz Natursteine, die viel Erfahrung in der Branche besitzen.

Gestaltungsmöglichkeiten

Die klassischste Verwendung von Natursteinen im Garten ist als Pflaster- oder Terrassenbelag sowie für Treppen und Mauern. Darüber hinaus bieten sie jedoch vielfältige Gestaltungen. Einen praktischen Aspekt erfüllen Natursteine, wenn sie als Böschungsschutz als Alternative zu L-Steinen aus Beton eingesetzt werden. Sie eignen sich nicht nur aufgrund ihres Gewichts sehr gut, um das Gelände abzufangen, sondern auch, weil dadurch eine natürliche Mauer entsteht. Zu diesem Zweck werden zum Beispiel größere Steinblöcke verwendet, die alleine durch ihr Eigengewicht dem hohen Druck standhalten, den das Erdreich sowie Niederschläge ausüben. Trockenmauern bestehen dagegen aus mittelgroßen Steinen, die leicht geneigt platziert werden und auf einem Fundament aus Kieselsteinen oder grobem Schotter stehen. Eine moderne Variante sind Gabionen. Diese Gitterkörbe werden mit Bruchsteinen oder Kiesel befüllt. Das Gewicht dieser Stützmauer und eine leichte Neigung zum Hang ermöglichen ebenfalls einen dauerhaften Böschungsschutz. Gabionen können aber nicht nur funktional sein, sie können darüber hinaus als Gartenzaun oder Sichtschutz verwendet werden.

Ein modernes und beliebtes Gestaltungselement sind Kiesbeete, die sowohl in der Einfahrt, im Vorgarten oder neben der Terrasse zum Blickfang werden. In diese werden Gräser, Bäume oder Sträucher gepflanzt. Möglich ist außerdem Pflanztöpfe hineinzustellen oder ein Wasserspiel mit einem Quellstein zu integrieren. Als Blickfang kann außerdem ein Findling oder Riesenkiesel dienen. Des Weiteren ist eine Kiesfläche auch ideal, um einen Sitzplatz einfach und schnell im Garten zu gestalten. Je nachdem ob für das Beet einfarbige oder mehrfarbige Steine verwendet werden, kann eine unterschiedliche Wirkung von natürlich bis geradlinig-modern entstehen. Eine Variante ist der Steingarten, der durch die Verwendung verschiedener Steine besticht und ebenfalls mit verschiedenen Pflanzen kombiniert werden kann. Für diese Gartengestaltung sind außerdem auch monolithische Steinblöcke oder Figuren aus Stein typisch. Diese Elemente stammen aus Japan und China, haben aber auch in England eine Tradition. Sie fungieren als Wächter des Gartens und sollen Würde, Ausdauer und Kraft symbolisieren.

Eigenschaften beliebter Natursteine für den Garten

1. Sandstein

Mit warmen Gelb- oder Rottönen verbreitet dieser Naturstein mediterranes Flair. Viereckige Formate oder unregelmäßige, polygonale Bruchsteinplatten eigenen sich perfekt für eine gemütliche Terrasse oder einen besonderen Sitzplatz im Garten. Wie der Name bereits aussagt, besteht dieser Naturstein primär aus Sand. Bei ihm handelt es sich um ein weiches Sedimentgestein, das hauptsächlich im Meer entstanden ist. Sandstein lässt sich einfach verarbeiten und kann mit dem Hammer und Breiteisen leicht in Form gebracht werden.

2. Granit

Unter den Natursteinen ist er sehr beliebt, weil er vielfältig als Pflaster, Palisade, Stufe oder Dekostein eingesetzt werden kann und in unterschiedlichen Farben von Grau bis hin zu Rot und Blau erhältlich ist. Mit seinem Härtegrad ist Granit außerdem besonders witterungsbeständig und langlebig. Seine Widerstandsfähigkeit sorgt allerdings auch dafür, dass er schwer zu bearbeiten ist. Die preisgünstige Variante aus China ist poröser als europäischer Granit und damit anfällig für Verfärbungen und Verschmutzungen. Auch von Waren aus Indien ist Abstand zu nehmen, da der von dort stammende Granit im Ruf steht, ohne Rücksicht auf den Umweltschutz abgebaut zu werden.

3. Basalt

Charakteristisch ist seine dunkle Farbe, denn er zählt zu den basischen Gesteinen. Die Töne reichen dabei von Blau über Graublau bis zu Schwarz. Basalt besitzt teilweise kleine Hohlräume oder Einsprenglinge aus Pyroxen- oder Olivinnestern und sein Gefüge ist feinkörnig bis dicht. Außerdem sind perfekte, fünf- oder sechseckige Säulen typisch für diesen Naturstein. Zu seinen Eigenschaften zählen, dass er sehr kompakt ist und nur langsam verwittert. Daher wird er auch vielfach als Splitt und Schotter eingesetzt.

4. Porphyr

Auch dieses Gestein besitzt magmatischen Ursprung und ist zudem mit größeren, helleren Kristallen durchsetzt. Auffällig ist zudem seine violette Farbe. Verwendet wird Porphyr hauptsächlich als Baumaterial und Bildhauerstein. Im Gegensatz zu Weichgesteinen ist dieser Naturstein ebenso wie Granit und Basalt relativ unempfindlich gegenüber Verschmutzungen.



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