Mo., 14.05.2018

Wohnen 5 Tipps zum Energie sparen

Wohnen: 5 Tipps zum Energie sparen

Tipps, um Ihren Energieverbrauch zu reduzieren Foto: colourbox.com

Die Energiekosten stellen neben der Miete den größten Kostenfaktor einer Mietwohnung dar. Um diese zu reduzieren, müssen viele Häuser saniert werden. Doch auch die Bewohner selbst können die Kosten mit einigen Einzelmaßnahmen senken. Der folgende Text stellt fünf wertvolle Tipps vor, wie in einer Mietwohnung Energie gespart werden kann.

1. Energielabel beachten  

Wenn ein neuer Kühlschrank, eine neue Waschmaschine oder ein anderes Elektrogerät gekauft werden muss, sollte unbedingt auf die sogenannte Energieeffizienzklasse geachtet werden. Das benötigte Gerät sollte idealerweise mit einem A+++, A++ oder einem A+ gekennzeichnet sein. Die Energieeffizienzklasse wird zudem auch auf dem Energielabel in Ampelfarben angegeben. Sie gibt eine Auskunft darüber, wie viel Strom ein elektrisches Gerät während des Betriebes verbraucht. Zudem sind auf dem Aufkleber auch Informationen zum Hersteller und die Typenbezeichnung des jeweiligen Gerätes zu finden.  

2. Stand-by muss nicht sein  

Viele Geräte werden nach der Verwendung in den Stand-by-Modus geschaltet. Dadurch sind sie schneller wieder einsatzbereit, aber verbrauchen dafür auch etwas Strom. Zwar fällt der Verbrauch deutlich geringer als während des Betriebes aus, dennoch können sich auch hier die Kosten summieren. Daher sollten alle Geräte, wenn möglich, nach der Verwendung komplett ausgeschaltet werden. Hier sind schaltbare Steckdosenleisten sehr praktisch, denn mit diesen lassen sich alle nicht mehr benötigten Geräte mit einem Knopfdruck ausstellen. Wer zum Beispiel fünf elektrische Gegenstände mit 10 Watt komplett vom Strom trennt, spart im Jahr rund 100 Euro und verbraucht 220 Kilogramm weniger CO2. Zudem sollten alle, die regelmäßig viel und lange am Computer sitzen, die Helligkeit des Bildschirms etwas reduzieren. Zum einen hält dieser dann länger und zum anderen verbraucht er auch weniger Strom.  

3. Wabenplissees als Isolationshelfer  

Wärme kann nicht nur von außen nach innen gelangen, sondern auch umgekehrt. Glasflächen sind bei vielen Häusern der Schwachpunkt. An diesem gelangt die meiste Wärme nach draußen. Wer sein Haus mit einer zweifachen oder dreifachen Verglasung versieht, kann die Verluste zwar etwas reduzieren, aber keinesfalls komplett verhindern. Vor allem in der Nacht entweicht sehr viel Wärme. In dieser Zeit sind die Fenster bei den meisten Häusern mit einem Sichtschutz abgedeckt. Hierfür eignen sich doppellagige Wabenplissees sehr gut. Wenn diese auseinandergezogen werden, um das Fenster zu verdecken, füllen sich ganz automatisch Hohlräume mit der Luft, die sonst entweichen würde. Dadurch entsteht eine Art Polster, das den Temperaturabsturz zwischen dem Fenster und dem Raum deutlich verlangsamt. Durch das Plissee kann die Wärme in den einzelnen Zimmern länger gespeichert werden, die Bewohner müssen weniger heizen und sparen Geld. Im Sommer profitieren Bewohner von dem gegenteiligen Effekt, besonders bei Plissees mit einer reflektieren Rückseite - die Sonnenstrahlen bleiben zu einem großen Teil draußen.

4. Energiesparprogramme und Zeitschaltuhren  

Bei modernen Waschmaschinen können zahlreiche unterschiedliche Programme eingestellt werden. Auch wenn es verlockend ist, einen Schnell-Waschgang zu wählen, um die Wäsche möglichst schnell zum Trocknen aufhängen zu können, sollte darauf verzichtet werden. Denn diese Programme verbrauchen sehr viel Strom. Wer dagegen ein Sparprogramm nutzt und bei 40 Grad anstatt bei 60 Grad wäscht, kann Energie und Wasser sparen.                                                                                             

Auch Zeitschaltuhren können dabei helfen, Energie zu sparen. Denn einige Geräte sind dauerhaft eingeschaltet, obwohl sie gar nicht mehr benötigt werden. Mit einer Zeitschaltuhr werden zum Beispiel folgende Vorgänge geregelt:  

  • Beleuchtungen ein- und ausschalten
  • Aquarientechnik steuern
  • Kaffeemaschine am Morgen einschalten
  • Springbrunnen im Garten ein- und ausschalten
  • Heizung ein- und ausschalten    

Zeitschaltuhren sorgen dafür, dass nicht unnötig Strom verbraucht wird. Sie sind in mechanischer und in digitaler Form erhältlich.  

5. Richtiges Lüften  

Viele Menschen haben ihre Fenster auch im Winter viele Stunden am Stück gekippt. Dabei entweicht aber auch viel Energie. Daher ist es sinnvoller, jeweils nach ein bis zwei Stunden zwei gegenüberliegende Fenster komplett zu öffnen, was auch als Stoßlüften bezeichnet wird. In der restlichen Zeit bleiben sie geschlossen, damit die Wärme im Haus bleibt und Energie gespart wird. Im Sommer sollte vor allem in den kühlen Morgen- und Abendstunden ausreichend quer gelüftet werden.  



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