Fr., 18.05.2018

Wohnen Badezimmer einrichten – die besten Tipps

Wohnen: Badezimmer einrichten – die besten Tipps

Schicke Holzmöbel und eine gläserne Dusche sind tolle Hingucker im Badezimmer Foto: https://pixabay.com/de/badezimmer-holzm%C3%B6bel-dusche-2132342/

Das Badezimmer – Ort der Ruhe und Entspannung. Leider sieht die Realität in vielen Bädern jedoch ein wenig anders aus. Aufgetürmte Wäscheberge, eine ratternde Waschmaschine und Schimmel in den Fugen sind nur allzu häufig der Grund dafür, weswegen sich besagte Entspannung oft nur schwer einstellen kann.

Dabei ist es so einfach, mit Hilfe der passenden Ausstattung das Badezimmer zu einer regelrechten „Oase der Ruhe“ zu machen. Alles, was es hierzu braucht, ist ein wenig Einfühlungsvermögen, Fachwissen und die passenden Ideen.

Im Folgenden wurden die besten Tipps für ein stilvolles und dennoch gemütliches Bad zusammengetragen.

Tipp 1: Glaselemente für mehr Transparenz

Besonders in kleinen Badezimmern kann schnell ein erdrückendes Gefühl entstehen. Gerade dann, wenn beispielsweise auf dunkle Möbel im Mix mit einem Duschvorhang gesetzt wird, kann sich dieser Eindruck noch verstärken.

Wer also möchte, dass sein Bad, nicht nur funktional, sondern auch geräumig ist, setzt am besten auf Duschkabinen aus Glas. Je nach Geschmack und Raumgröße bietet es sich hier auch an, sich für Glasduschen ohne bzw. mit einem dünnen Rahmen zu entscheiden. Im Mix mit einer modernen Regenwalddusche entsteht damit ein Flair, das an die Atmosphäre in einem Luxus-Wellnesstempel erinnert.

Tipp 2: Ausreichend Stauraum

Keine Frage: die Gegenstände des Alltags können, gerade im Badezimmer, viel Platz in Anspruch nehmen. Handtücher, Bademäntel und Co. wollen schließlich verstaut werden. Die Lösung ist einfach: Möbel, die eben nicht „nur“ gut aussehen, sondern auch mit einem großzügigen Stauraum aufwarten. Hierbei gilt es unter anderem auch, über den Tellerrand hinaus zu denken. Wie? Wie wäre es beispielsweise, sich für einen hohen Hängeschrank zu entscheiden, der über dem Spülkasten der Toilette angebracht wird? Hierbei handelt es sich oft um einen Ort, der nicht optimal ausgenutzt wird.

Tipp 3: Maßgeschneiderte Möbelstücke

Viele Räume warten mit spezifischen Charakteristika auf. Diese gilt es, im Zuge der entsprechenden Badezimmereinrichtung optimal auszunutzen. Maßgeschneiderte Möbelstücke (und beispielsweise auch Spiegel) lassen sich super in den Raum integrieren und unterstreichen zudem die Individualität des Bades auf beeindruckende Weise. Besonders Dachschrägen und Ecken laden hier zu dem ein oder anderen „Experiment“ ein.

Tipp 4: Die passenden Sitzgelegenheiten

Viele unterschätzen die Zeit, die sie im Bad verbringen. Vor allem dann, wenn kleine Kinder zur Familie gehören, nehmen Mama und Papa gern auf dem Fußboden Platz, um zu warten, bis der Nachwuchs seinen „Badeausflug“ beendet hat. Doch wieso auf den Boden setzen, wenn ansprechende Möbelstücke zur Verfügung stehen?

Wie wäre es mit einem Hocker, der in seiner Sitzfläche nicht nur das dazugehörige Kissen, sondern auch Stauraum bietet? Die passenden Sitzmöbel im Bad können den gebotenen Gemütlichkeitsfaktor noch weiter unterstreichen.

Tipp 5: Modernes Heizen

Wer keine Lust mehr auf klassische, teilweise unschöne Heizkörper im Bad hat, kann sich auch für eine besonders moderne Kombination entscheiden. Beliebt ist hierbei unter anderem der Mix aus Fußbodenheizung und Handtuchwärmer. Die Wärme die hiervon auch im Winter ausgeht, sollte definitiv nicht unterschätzt werden. Was gäbe es Angenehmeres, als am Morgen nicht auf einem kalten Fliesenboden laufen zu müssen? Einzige Voraussetzung: Die Energieeffizienz sollte stimmen.

Tipp 6: Der „richtige“ Stil

Jeder Mensch verfügt über andere Vorlieben, wenn es darum geht, seinen ganz persönlichen Lieblingsstil zu definieren. Selbstverständlich bildet die entsprechende Badezimmerausstattung hier keine Ausnahme. Wichtig ist es dennoch, sich hierbei für einen Stil zu entscheiden, und diesen konsequent durchzusetzen. Im Badezimmer herrscht oft ein minimalistischer Stil vor. Dieser wird weitestgehend von der norwegischen Form des Wohnens inspiriert und zeichnet sich unter anderem durch helle, teilweise pastellige Farben, klare Linien und ein hohes Maß an Transparenz aus. Wem diese Art der Einrichtung ein wenig zu kühl erscheint, kann sich auch alternativ selbstverständlich für etwas rustikalere Varianten entscheiden. Hier dominieren dann eher die warmen, gemütlichen Holztöne.

Tipp 7: Blumen und Pflanzen im Badezimmer

Viele Blumen gedeihen, aufgrund der vergleichsweise hohen Luftfeuchtigkeit, super im heimischen Badezimmer. Wer hier auf Nummer Sicher gehen möchte, entscheidet sich in der Regel für schlichte, grüne Pflanzen. Diese charakterisieren sich oft durch einen niedrigen Pflegeanspruch und kommen super auf dem Badewannenrand oder der Fensterbank zur Geltung.

Tipp 8: Schöne Dekoelemente

Es braucht definitiv keine „Flut“ an Dekoelementen, um sich in seinem Badezimmer heimisch zu fühlen. Dennoch spricht nichts dagegen, sich auf der Basis der passenden Accessoires im Bad auch ein Stückweit selbst zu verwirklichen. Besonders beliebt sind in diesem Zusammenhang die klassischen Kerzen auf dem Badewannenrand oder maritime Figuren. Wichtig ist auch, dass sich die Dekoelemente auf harmonische Weise ergänzen. Somit wird schnell ein harmonisches Bild hervorgerufen, das den Genuss eines Vollbades nur noch optimieren kann.

Tipp 9: Willkommen im Smarthome

Das 21. Jahrhundert kann nicht nur als das „Zeitalter des Internets“, sondern auch als die „Zeit des Smarthomes“ bezeichnet werden. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen dazu übergehen, ihr Bad in ein kleines technisches Highlight zu verwandeln. Hier ist es dann teilweise möglich, via Sprachsteuerung nicht nur die Beleuchtung, sondern auch die Heizung zu regulieren. Für das passende Entertainment beim Baden oder Stylen sorgt die Musikanlage oder das Tablet.

Tipp 10: Das Spiel mit dem Licht

Ein Mix aus Tageslicht und künstlichem Licht wird von den meisten Menschen als ideal empfunden, wenn es darum geht, für die passenden Lichtverhältnisse im Bad zu sorgen. Wer möchte, kann hierbei auch mit Infrarot arbeiten. Die positiven Auswirkungen der Farben bzw. des Farbenspiels machen sich auch schon viele Wellnesstempel im Bereich der Sauna zunutze. Was spricht also dagegen, rot, blau und grün auch in den eigenen vier Wänden einzusetzen?



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