Sonderveröffentlichung

Vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten
So verschönern Sie Ihre Wände mit Paneelen

Es gibt viele gute Gründe, die eigenen vier Wände sprichwörtlich aufzuwerten. Wandbeläge für die gesamte Wohnung bieten mit ihren attraktiven Designs großen gestalterischen Spielraum. Darüber hinaus sind sie abhängig von ihrer Machart abwaschbar, pflegeleicht und antistatisch. Ihre hübschen Oberflächen kommen in beinahe jedem Raum elegant zur Geltung. Gleichzeitig bringen die vielseitigen Wandpaneele weitaus mehr als rein visuell-ästhetische Vorteile mit.

Donnerstag, 08.10.2020, 03:48 Uhr aktualisiert: 08.10.2020, 16:51 Uhr
Vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten: So verschönern Sie Ihre Wände mit Paneelen
Foto: Colourbox

Was sind Wandpaneele?

Diese Art Wandverkleidung besteht aus Kunststoff, Echtholz oder diversen Holzwerkstoffen. Die Paneele lassen sich in Zwischenräumen, etwa zwischen Wand und Kabeln, anbringen. Dort fungieren sie als dauerhafter Wärme- und Schallschutzdämmstoff. Abhängig von der Qualität halten Wandpaneele viele Jahre und sind sehr pflegeleicht.

Wandpaneele von Holz Direkt oder anderen Herstellern sind in unterschiedlichen Farben und Mustern erhältlich.  Als besonders hochwertiger Werkstoff ist hierbei Holz anzusehen. Aufgrund ihrer Vorteile können Wandpaneele aus Holz raumerweiternd wirken oder den Wänden mehr Kontur verleihen. Eine andere Variante – Paneele aus beschichtetem Kunststoff – sind preisgünstig und verursachen kaum Pflegeaufwand. Generell verrichten Wandpaneele nur bei einer qualitativ hochwertigen Verarbeitung über viele Jahre gute Dienste. Deshalb ist es wichtig, Paneele mit einer exzellenten Verarbeitung auszuwählen.

Unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten mit Wandpaneelen

Sie haben verschiedene Möglichkeiten, die widerstandsfähigen Wandpaneele in Innenräumen einzusetzen. Sie können die Gestaltungsvarianten entweder horizontal oder vertikal montieren. Einzelne Platten gestatten es zudem, sie richtungsversetzt anzuordnen. Abhängig vom jeweiligen Muster lassen sich Wandpaneele auch mosaikförmig kombinieren. Wer viel Harmonie im Raum wünscht und Unruhe vermeiden möchte, sollte auf ähnliche oder identische Materialien zurückgreifen. Für dekorative Kontraste eignen sich halbhohe oder niedrig angeordnete Paneele, die einen schönen Gegensatz zur andersfarbigen Wand bilden.

Vorbereitungen für die Anbringung von Wandpaneelen

Gemeinhin ist es nicht schwer, Wandpaneele selbst anzubringen. Dennoch gibt es einige Tipps und Tricks, die vorab beherzigt werden sollten. Grundsätzlich gibt es für die meisten Wandpaneele eine Art Latten-Unterbaukonstruktion. Darin werden die Latten nacheinander mithilfe von Klammern eingehangen. Der hierbei entstehende Hohlraum lässt sich beispielsweise sinnvoll zum Verlegen von Leitungen oder Kabeln oder zum Anbringen von Dämmstoffen nutzen.

Bevor Sie die Wandpaneele anbringen können, müssen Sie die Latten mit Dübeln an die Wand anbringen. Mitunter kann es im Zuge dessen notwendig sein, ein zusätzliches Holzplättchen zwischen Untergrund und Latte zu befestigen. Hierbei ist große Sorgfalt angesagt, damit die Bretter auf einer Ebene liegen und anschließend nicht durchbiegen.

Paneele und elektrische Anschlüsse

Elektrische Anschlüsse werden anschließend über den Hohlraumdosen montiert. Damit diese durch die Belastung später nicht ausreißen, sollte idealerweise ein Abstand von 30 Millimetern nach oben und unten eingehalten werden. Werden Einbaustrahler montiert, dürfen diese nicht mit den verlegten Kabeln in Berührung kommen. Es besteht die Gefahr, dass die Kabel infolge der Hitze beschädigt werden.

Paneele montieren

Paneelbretter sind mit Klammern an der Wand oder am Boden zu befestigen. Alternativ dazu können Sie die Wandpaneele mit Nägeln befestigen. Es ist auch möglich, die Paneele zu verschrauben, wobei die Köpfe hierbei weiterhin sichtbar hervortreten. Eine andere Option besteht im Verkleben der Paneele, sofern der entsprechende Werkstoff dafür geeignet ist.

Zwischen kleinen und großen Wandpaneelen besteht bei der Montage indes ein fundamentaler Unterschied. Während große Paneele mit Feder und Nut mithilfe einer Wasserwaage exakt lotrecht an die Wand gebracht werden, sollten kleine Paneele nacheinander auf das Klebebrett angedrückt werden. Diese Vorgehensweise bringt den Vorteil mit, dass sich die Paneele später schadlos von der Unterkonstruktion entfernen lassen.

Material dem Raum anpassen

Wandpaneele sind, ähnlich wie energiesparende Wabenplissees , grundsätzlich auf eine lange Nutzungsdauer ausgerichtet. Jedoch steigt in feuchten Räumen das Risiko, dass beispielsweise Holzpaneele Schäden nehmen. Insofern sollten Sie in Küchen, Bädern und anderen Räumen mit gewisser Feuchtigkeit anstelle mitteldichter Holzfaserplatten besser Kunststoff- oder Echtholzpaneele verwenden.

Das kosten die Wandpaneele

Welche Gesamtkosten für die Konstruktion entstehen, hängt von dem Material und der Gesamtgröße ab. Allgemein liegen die Preise für Wandpaneele irgendwo zwischen zehn und 20 Euro je Quadratmeter. Für eine solide Unterbaukonstruktion entstehen häufig Kosten zwischen 100 und 240 Euro. Wer die Paneele von Trockenbauern anbringen lässt, muss mit weiteren Kosten kalkulieren. Üblicherweise berechnen die Profis einen Stundensatz zwischen 30 und 40 Euro. Um den Unterbau anzubringen, benötigen diese pro Quadratmeter ungefähr 60 Minuten Zeit. Insgesamt sollten Sie für die Arbeiten der Handwerker zwischen 140 und 180 Euro einplanen. Wenn Sie die Gesamtkosten für eine 16 Quadratmeter große Wand mit Paneelen kalkulieren, sollten Sie etwa mit Preisen zwischen 700 und 1.300 Euro rechnen.

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