Sonderveröffentlichung

Wasser
Pflege und Reinigung des heimischen Pools - unverzichtbar

Im Sommer steigen die Temperaturen, die Luft wird trockener und der Wunsch nach einer nassen Abkühlung wird groß. Deshalb schaffen sich immer mehr Gartenbesitzer einen eigenen Pool an. Dabei werden Pflege und Wartung viel zu oft außer Acht gelassen - mitunter unangenehmen Folgen.

 

Freitag, 15.01.2021, 04:36 Uhr aktualisiert: 15.01.2021, 13:40 Uhr
Wasser: Pflege und Reinigung des heimischen Pools - unverzichtbar
Foto: Colourbox

Wasserpflege wird oft unterschätzt

Die ersten Tage mit dem neuen Pool sind die schönsten, schließlich ist das Wasser sauber und das Planschen im eigenen Pool lässt die unangenehme Hitze schnell vergessen. Poolbesitzer sollten allerdings in regelmäßigen Abständen das Wasser pflegen. Stimmt der pH-Wert des Wassers nicht, dann droht das Wasser zu kippen. Algen, Bakterien und Insekten können die Folge sein. In diesen Pool möchte niemand mehr einsteigen.

Der richtige pH-Wert

Der pH-Wert des Poolwassers sollte zwischen 7,0 und 7,4 liegen. Poolbesitzer können den Wert im wöchentlichen Rhythmus mit entsprechenden Teststreifen überprüfen. Was viele Besitzer eines Pools nicht wissen: Nicht wenige Wasserpflegemittel wirken nur, wenn sie bei bestimmten pH-Werten eingesetzt werden. Liegen die Werte darüber, verlieren sie ihre Wirkung. Ist der Wert zu niedrig, können Metallteile im Pool angegriffen werden. Deshalb ist es wichtig, den pH-Wert mittels pH-Heber oder -Senker richtig einzustellen.

Desinfektion ist das A und O

Ist das Wasser im Pool warm, dann fühlen sich Keime und Bakterien richtig wohl. Sie vermehren sich rasend und schon bald ist das Wasser verschmutzt und kann sogar Krankheiten auslösen. Sogenannte Fäkalkeime halten sich in diesem Wasser besonders lang und können, falls das Pool-Wasser versehentlich verschluckt wird, unangenehmen Durchfall auslösen . Auch eine Infektion von offenen Wunden ist zu bedenken. Im Kampf gegen Bakterien und Keime hat sich das Hinzufügen von Chlor bewährt. Chlor kann dem Wasser wahlweise als Granulat oder als Tablette hinzugefügt werden. Wird Granulat verwendet, muss der Chlor-Gehalt regelmäßig überprüft werden. Entscheidet man sich für Tabletten, dann werden diese in einen Schwimmer gesetzt und das Chlor wird kontinuierlich abgeben. Der ideale Chlorwert sollte zwischen 0,5 und 1,0 mg/l liegen.

Alternative Methode auf dem Vormarsch

Neben dem Chlor gibt es eine weitere, mittlerweile sehr beliebte Alternative zur Pool-Desinfektion: die Salzelektrolyse. Bei dieser Methode wird Chlor durch leicht salzhaltiges Wasser produziert. Dafür wird sogenanntes Pool Salz in das Wasser gegeben, das mithilfe von elektrischem Strom und einer Salzelektrolysezelle in Wasserstoff und Chlor aufgespalten wird. Das Chlor übernimmt nun die Desinfektion. Nach einigen Stunden verwandelt sich das Chlor zurück in Salz. Für Personen, die auf Chlor mit allergischen Reaktionen oder Hautproblemen reagieren, ist die sogenannte Salzelektrolyse eine sinnvolle und vor allem effektive Alternative. Die Kosten für diese Methode sind relativ gering. Zudem lässt sich ein solches System mit sehr geringem Aufwand nachrüsten.

Filtration befreit von grobem Schmutz

Um den Pool auch vom groben Schmutz zu befreien, ist eine effektive Filtration notwendig. Deshalb sollte die Filteranlage passend zur Poolgröße gewählt werden. Außerdem sollte die Anlage in regelmäßigen Abständen, am besten mehrmals die Woche, ihre Arbeit verrichten. Im Anschluss ist stets der Filter zu reinigen. Dies beugt der Bildung von Keimen und Krankheitserregern zusätzlich vor.

Fazit

Der eigene Pool macht Spaß, insbesondere zur heißen und trockenen Jahreszeit . Um langfristig Spaß im eigenen Pool zu haben, sollte die Wasserpflege aber nicht vernachlässigt werden. Eine regelmäßige Desinfektion und Filtration sorgt für eine gute Wasserqualität und damit für ein langanhaltendes Pool-Vergnügen.

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