Prozesse
Vernehmung von spanischer Königsschwester erst später

Palma de Mallorca (dpa) - Im Prozess gegen die spanische Infantin Cristina (50) und 16 weitere Angeklagte wird sich die mit Spannung erwartete Vernehmung der Schwester von König Felipe VI. voraussichtlich um ein paar Tage verzögern.

Mittwoch, 17.02.2016, 17:10 Uhr aktualisiert: 17.02.2016, 17:14 Uhr
Die spanische Königsschwester Cristina und ihr Mann Iñaki Urdangarin auf dem Weg ins Gericht.
Die spanische Königsschwester Cristina und ihr Mann Iñaki Urdangarin auf dem Weg ins Gericht. Foto: Cati Cladera

Bei der Anhörung anderer Beschuldigter sei das Gericht in seinem Zeitplan in Rückstand geraten, teilte die Vorsitzende Richterin Samantha Romero am Mittwoch in Palma de Mallorca mit.

Die Vernehmung von Cristina war für diesen Freitag (19. Februar) vorgesehen. Das Gericht ließ den neuen Termin der Anhörung offen. Der Zeitpunkt hänge vom Verlauf der übrigen Vernehmungen ab, sagte die Richterin.

Die Schwester des Königs ist in dem am 11. Januar eröffneten Prozess angeklagt, ihrem Ehemann Iñaki Urdangarin (48) Beihilfe zum Steuerbetrug geleistet zu haben. Der frühere Handball-Star ist einer der Hauptangeklagten. Er soll als Präsident einer gemeinnützigen Stiftung zusammen mit einem Geschäftsfreund rund sechs Millionen Euro Steuergelder veruntreut haben.

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