«Es hört nie auf»
Matthias Schweighöfer spürt Ängste aus der Kindheit

Der Schauspieler plaudert aus dem Nähkästchen. Bis heute fürchtet er die Nacht. Alleinsein mag er überhaupt nicht.

Freitag, 03.03.2017, 18:09 Uhr aktualisiert: 03.03.2017, 18:12 Uhr
Der Schauspieler, Produzent und Regisseur Matthias Schweighöfer ist nicht immer nur gut drauf.
Der Schauspieler, Produzent und Regisseur Matthias Schweighöfer ist nicht immer nur gut drauf. Foto: Kay Nietfeld

Berlin (dpa) - Der Schauspieler Matthias Schweighöfer (35) hat als Kind auf dem Fußabtreter vor der Wohnung seiner Mutter übernachtet. Mit fünf Jahren habe er auf diese Weise dagegen protestiert, dass seine Eltern ihn abends oft allein ließen, sagte er dem «Spiegel».

Noch heute werde er von den Ängsten seiner Kindheit eingeholt. «Wenn ich nachts aufwache, ziehe ich mir die Decke über den Kopf, so wie früher, wenn ich Angst vor Monstern hatte. Es hört nie auf», sagte er dem Nachrichtenmagazin.

Schweighöfers Eltern sind Theaterschauspieler. Wenn sie gegen 18 Uhr zur Vorstellung aufbrachen, sei er allein geblieben. Schweighöfer sagt, noch heute steige gegen 17 Uhr leichte Panik in ihm auf. «Aber nur, wenn ich allein bin.»

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