Vom Underdog zum Werbeträger
Breakdance-Weltmeister: Heute kann man vom Tanzen leben

Eine Randerscheinung in Hinterhofgassen? Das ist Breakdance schon lange nicht mehr. Ein mehrmaliger Europa- und Weltmeister erklärt, warum.

Montag, 06.03.2017, 16:10 Uhr aktualisiert: 06.03.2017, 16:12 Uhr
Nils Klebe in action.
Nils Klebe in action. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert

Magdeburg (dpa) - Breakdance-Profis können nach den Worten des mehrmaligen Europa- und Weltmeisters Nils Klebe (36) heutzutage vom Tanzen leben.

«Früher war Breakdance eine Randerscheinung in den Hinterhofgassen, jetzt ist es kommerziell geworden», sagte Klebe der Deutschen Presse-Agentur in Magdeburg. Eine Reihe Tänzer verdienten wie er ihr Geld damit. «Wer heute professionellen Breakdance macht, kann es vom Underdog zum Werbeträger schaffen.» Soziale Medien und das Internet leisteten ihren Beitrag. 

«Das war vor 30, 40 Jahren undenkbar», sagte der Kopf der Breakdance-Crew Da Rookies, die seit 1999 in unterschiedlicher Besetzung zusammen tanzt. Am Sonntag ist Magdeburg als erste ostdeutsche Stadt Gastgeber der Deutschen Meisterschaft im Breakdance. Mehr als 150 Teilnehmer werden erwartet.  

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