Vielseitiges Rollenportfolio
Promi-Geburtstag vom 13. Mai 2017: Robert Pattinson

Mit Jubel von seinen Fans empfangen zu werden, ist für den britischen Schauspieler normal. Er ist ein Leibling der Frauen. Seit er in der «Twilight»-Saga den sanftmütigen Vampir Edward gespielt hat, wird sein Name meist mit dieser Rolle assoziiert. Dabei kann er auch anders. Heute wird er 31.

Samstag, 13.05.2017, 00:01 Uhr
Umringt von Kameras und Fans: Robert Pattinson auf der Berlinale im Februar 2017.
Umringt von Kameras und Fans: Robert Pattinson auf der Berlinale im Februar 2017. Foto: Markus Schreiber

Berlin (dpa) - Kreischalarm am roten Teppich in Berlin: Robert Pattinson ist da. Der Mädchenschwarm aus London will im Februar auf der Berlinale seinen Film «Die versunkene Stadt Z» vorstellen, seine überwiegend weiblichen Anhänger wollen ihm nahe kommen, ein Autogramm, ein Selfie, einen Blick.

Der britische Schauspieler, der heute 31 wird, hat es längst geschafft. Seine Rolle als Zauberlehrling Cedric Diggory in «Harry Potter»-Abenteuern hat ihn 2005 bekannt gemacht, Stephenie Meyers verfilmte «Twilight»-Saga aber drei Jahre später zum Star. Zwischen 2008 und 2012 war er in jeder neuen Kinosaison als verliebter Vampir Edward Cullen zu erleben, längst hat diese Rolle ihn zum Multimillionär werden lassen. Allein für sein Mitwirken in den beiden letzten Teilen der Erfolgsreihe soll er als männlicher Hauptdarsteller mit über 25 Millionen Dollar entlohnt worden sein, wie es beim Filmdienst «Imdb.com» heißt.

Geboren am 13. Mai 1986 in London, konnte Pattinson mit 15 zum ersten Mal auftreten - im Theater. Das war reiner Zufall. 2004 war er dann in «Die Nibelungen - Der Fluch des Drachen» und in «Vanity Fair - Jahrmarkt der Eitelkeiten» zu sehen, wenn er auch nur kleinere Parts spielte. Nach den ersten Vampir-Erfolgen wurde im Filmdrama «Remember Me» 2010 als Rebell Tyler Hawkins in der Hauptrolle besetzt.

Gleiches gilt für das Drama «Wasser für die Elefanten» (2011), in dem er einen Studenten der Tiermedizin gibt. In «Bel Ami» (2012) verkörpert er einen mittellosen Journalisten im 19. Jahrhundert, der sich in der Pariser Gesellschaft nach oben schläft. Der kanadische Regisseur David Cronenberg hat ihn schließlich in «Cosmopolis» (2012) als schwerreichen New Yorker Spekulanten vor die Kamera geholt, und in «Die versunkene Stadt Z» gibt er einen Dschungel-Abenteurer - kaum wiederzuerkennen mit buschigem Vollbart und Nickelbrille.

Mag er seine Vielseitigkeit vor der Kamera unter Beweis gestellt haben, wird es wohl noch lange dauern, bis er nicht mehr als Erstes mit Edward aus dem Reich der Untoten assoziiert wird. Der Vampir mit den markanten Gesichtszügen hat sich festgebissen.

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