Frauenschwarm
Erol Sander: Gutes Aussehen nicht immer förderlich

Er hat Karriere als Model gemacht, bevor er zur Schauspielerei kam: Erol Sander steht bald wieder in Bad Hersfeld auf der Bühne.

Freitag, 26.05.2017, 10:04 Uhr aktualisiert: 26.05.2017, 10:06 Uhr
Erol Sander 2017 beim Probenbeginn der Bad Hersfelder Festspiele.
Erol Sander 2017 beim Probenbeginn der Bad Hersfelder Festspiele. Foto: Uwe Zucchi

Bad Hersfeld (dpa) - Gutes Aussehen ist für Ex-Model und Frauenschwarm Erol Sander (48) nicht unbedingt ein Laufbahn-Turbo. «Für die Modelkarriere war gutes Aussehen förderlich, für die Schauspielerei ist es nicht so förderlich», sagte Sander der Deutschen Presse-Agentur.

Das müsse man erstmal überstehen, wenn man den Titel des Frauenschwarms ans Revers geheftet bekomme. Geschadet hat Sander sein attraktives Äußeres aber nicht. Schließlich öffnete es ihm Türen zu Fernsehproduktionen der Kategorie «Herz und Schmerz». Dazu sagt er: «Ich liebe jeden romantischen Film, den ich gemacht habe.»

Schauspielerisch weitergebracht habe ihn aber vor allem, dass er in gute Hände von renommierten Regisseuren gekommen sei, sagte Sander. Sein Credo lautet zudem: «Man darf den Respekt und die Demut vor dem Job nie verlieren. Nur so kann man sich weiterentwickeln.» In den nächsten Wochen arbeitet Sander wieder mit Star-Regisseur Dieter Wedel zusammen. Der Filmemacher und Intendant der Bad Hersfelder Festspiele verpflichtete Sander für eine Theaterrolle bei dem Freilicht-Festival. Bei Wedels Uraufführung von «Martin Luther - Der Anschlag» spielt er Papst Leo X.. Sander und Wedel hatten schon 2014 bei den Wormser Nibelungenfestspielen zusammengearbeitet.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4876576?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686138%2F2686278%2F
Nachrichten-Ticker