Verkehrsprognose
Autofahrer starten meist staufrei in die Osterferien

Am Freitagabend sorgt der Feierabendverkehr noch für Stockungen. Am Wochenende dürften Deutschlands Autobahnen jedoch weitgehend ohne Stau bleiben. Aber in einigen Grenz-Regionen kann es langsamer vorangehen.

Freitag, 05.04.2019, 09:48 Uhr aktualisiert: 05.04.2019, 09:52 Uhr
Am Wochenende sind Deutschlands Autobahnen meist frei.
Am Wochenende sind Deutschlands Autobahnen meist frei. Foto: Marijan Murat

Stuttgart (dpa/tmn) - Am kommenden Wochenende (5. bis 7. April) starten Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein in die Osterferien. Dennoch dürften die meisten Autofahrer noch weitgehend staufrei über die Autobahnen kommen, wenngleich der Verkehr dichter wird. Das teilen der Auto Club Europa (ACE) und der ADAC mit.

Im Süden füllen sich die Routen in Richtung der Alpen . Auf den Strecken zu den deutschen Küsten erwarten die Clubs ebenso mehr Verkehr. Auch in Belgien, Luxemburg sowie in Teilen von Frankreich und der Schweiz starten Schulferien. Auf etwas mehr Betrieb stellen sich Autofahrer daher auch in den grenznahen Regionen besser ein.

Am Freitagmittag sorgt der Feierabendverkehr für Staus. Die dürften sich bundesweit bis in die Abendstunden ziehen. Wer dann los will, sollte aktuelle Verkehrsinfos etwa mit Hilfe von Apps nutzen und nach Möglichkeit antizyklisch fahren, so der ACE.

In höheren Regionen sei zuweilen immer noch mit Glatteis und Schnee zu rechnen. Der ACE rät, sich über Sperrungen und Einschränkungen auf den Alpenstraßen tagesaktuell zu informieren. Mit örtlichen Wintereinbrüchen mit Glatteis und Schnee müssen Autofahrer aber auch in tieferen Lagen mancherorts immer noch rechnen.

Der Verkehrsfluss kann nach Auskunft der Verkehrclubs auf folgenden Strecken ins Stocken geraten, auch aufgrund von Baustellen:

A 1 Fehmarn - Lübeck - Hamburg - Bremen - Osnabrück - Köln und Trier - Saarbrücken
A 2 Kamener Kreuz - Oberhausen - Dortmund und Hannover - Braunschweig - Berlin
A 3 Passau - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt/Main; beide Richtungen und Bad Honnef - Köln - Oberhausen - Arnheim und Arnheim - Oberhausen; Vollsperrung zwischen Emmerich und Wesel vom Freitag, 5. April (20.00 Uhr) bis Montag, 8. April (05.00 Uhr) in beiden Fahrtrichtungen
A 4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden
A 5 Frankfurt/Main - Karlsruhe - Basel
A 6 Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
A 7 Flensburg - Hamburg und Walsrode - Kassel - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte
A 8 Pforzheim - Stuttgart - München - Salzburg
A 9 München - Nürnberg - Berlin
A 10 Berliner Ring
A 14 Leipzig - Nossen; Vollsperrung zwischen Leipzig-Ost und Kleinpösna vom Samstag, 6. April (19.00 Uhr) bis Sonntag, 7. April (09.00 Uhr) in beiden Fahrtrichtungen
A 24 Berliner Ring - Pritzwalk
A 27 Walsrode - Bremen - Bremerhaven
A 45 Dortmund - Hagen - Gießen
A 46 Düsseldorf - Wuppertal
A 61 Koblenz - Mönchengladbach; Vollsperrung bis auf weiteres zwischen Jackerath und Mönchengladbach-Wanlo in beiden Fahrtrichtungen
A 93 Inntaldreieck - Kufstein und Regensburg - Dreieck Holledau; Vollsperrung zwischen Mainburg und Wolznach vom Samstag, 6. April (20.00 Uhr) bis Sonntag, 7. April (12.00 Uhr) in beiden Fahrtrichtungen
A 96 München - Lindau
A 99 Umfahrung München

In der Schweiz und in Österreich füllen sich vor allem die Transitrouten. Der ADAC nennt in Österreich Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn (ebenso auf der italienischen Seite) als Schwerpunkte sowie in der Schweiz die Gotthard-Route. Lange Wartezeiten erwartet der ADAC aber nur in Ausnahmefällen. Der ACE weist auf mögliche Zeitverluste aufgrund stichprobenartiger Verkehrskontrollen bei der Einreise nach Deutschland hin.

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