Auf Umwelt-Werbetour
Hollywood-Star Ruffalo warnt in Brüssel vor Fracking

In seinem neuen Film «Deep Water» stellt der Schauspieler einen Anwalt dar, der einen Umweltskandal aufdeckt. Im wirklichen Leben engagiert er sich gegen Frackinggas aus den USA.

Mittwoch, 05.02.2020, 18:17 Uhr aktualisiert: 05.02.2020, 18:20 Uhr
Mark Ruffalo (l) David-Maria Sassoli im Europäischen Parlament in Brüssel.
Mark Ruffalo (l) David-Maria Sassoli im Europäischen Parlament in Brüssel. Foto: Daina Le Lardic

Brüssel (dpa) - Hollywood-Star Mark Ruffalo (52, «Hulk») ist auf Umwelt-Werbetour in Europa. In Brüssel drängte der Schauspieler am Mittwoch das Europaparlament, sich gegen den Import von Frackinggas aus den USA zu stemmen.

Die Parlamentarier sollten gegen eine Liste von 55 Energieprojekten stimmen, auf der auch Gas-Terminals stünden.

Fracking sei nicht sicher und schade Umwelt und Klima, sagte Ruffalo in einer Videobotschaft auf Twitter. Gemeint ist eine Methode, Erdgas mit Hilfe von Wasser und Chemikalien aus Gesteinsschichten zu fördern. Das Gas wird dann verflüssigt und auch nach Europa verschifft. Dafür werden Anlandeterminals gebaut.

Ruffalo traf unter anderen Parlamentspräsident David Sassoli. In Brüssel wollte er auch seinen neuen Film «Dark Waters» vorstellen. Darin stellt Ruffalo einen Anwalt dar, der einen Umweltskandal aufdeckt.

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