Verwandelter Superstar
Promi-Geburtstag vom 1. März 2020: Justin Bieber

«Changes» hat Justin Bieber sein aktuelles Hit-Album genannt. Und Veränderungen gab es zuletzt reichlich bei ihm. Das spiegelt sich nicht nur in seinem Schnurrbart wider, den er seit einiger Zeit trägt.

Sonntag, 01.03.2020, 00:01 Uhr aktualisiert: 01.03.2020, 05:02 Uhr
Justin Bieber wird 26.
Justin Bieber wird 26. Foto: Yui Mok

Berlin (dpa) - Nach einer Auszeit läuft es wieder bei Justin Bieber. Mit seinem neuen Album «Changes», eine einzige Liebeserklärung an seine Frau Hailey, hat der kanadische Popstar mit einem neuen Charts-Rekord kurzerhand mal Elvis Presley vom Thron gestoßen.

Bieber, damals noch 25, ist der jüngste Solo-Künstler, der in den USA sieben Alben auf Platz eins der Charts hatte. Elvis Presley war bei seiner siebten Album-Veröffentlichung im Jahr 1961 bereits 26 Jahre alt, wie das US-Branchen-Magazin «Billboard» berichtete. Jetzt aber zieht Justin Bieber mit dem «King of Rock'n'Roll» gleich - heute wird er 26 Jahre alt.

Justin Bieber hat harte Zeiten hinter sich. Anfang des Jahres machte er auf Instagram bekannt, dass er an Lyme-Borreliose leide, wodurch seine Haut und seine Gehirnfunktion beeinträchtigt seien. Auch mit dem Pfeiffer-Drüsenfieber habe er zu kämpfen gehabt, ergänzte er.

Hier legt ein Superstar ganz offen ein Bekenntnis zu seiner eigenen Verletzlichkeit ab. Und das macht Justin Bieber auch in der Doku-Serie «Seasons», die auf YouTube ausgestrahlt wird. Hier gibt Bieber ungewöhnliche Einblicke in sein Leben, das in der Öffentlichkeit zumeist von Chartserfolgen, Exzessen und Skandalen geprägt war.

Offenherzig gibt er hier Auskunft über seine mentalen Probleme, erzählt von seinem neu gefundenen Glauben, der ihm Stabilität gibt und spricht über seine Frau Hailey und die Hochzeit, von der es bisher unveröffentlichtes Material zu sehen gibt.

Seine Emotionen hat der kanadische Sänger schon immer in seine Songs gepackt, in «Seasons» spricht er ganz offen über seine Gefühle. Es ist nur logisch, dass die Doku-Serie auf YouTube läuft, denn auf der Plattform begann seine Karriere.

Dort stellte seine Mutter einst das erste Video ihres damals zwölfjährigen Sohnes Justin ein, der bei einem Talentwettbewerb «So Sick» von Ne-Yo zum Besten gab. Weitere Videos folgten, die auch ein Experte der Musikbranche 2008 anklickte. Scooter Brown, der heute noch Biebers Manager ist, stellte seine Entdeckung dem R&B-Künstler Usher in Atlanta vor.

Von da an ging es für den Blondschopf, der in einer ärmlichen Industriegegend nicht weit von Toronto aufwuchs, von einer alleinerziehenden Mutter großgezogen wurde und mehrere Instrumente allein erlernte, nur noch steil aufwärts.

Usher fing sofort Feuer, als er das junge Talent hörte, produzierte seinen Zögling fortan und machte ihn zum Teenie-Idol mit einer einzigartigen Fangemeinde: den Beliebers. Auf Instagram hat Justin Bieber inzwischen 128 Millionen Follower.

Darunter sind sicherlich auch einige Country-Fans, nachdem er mit dem Countrypop-Duo Dan + Shay den Song «10 000 Hours» produziert hat. Dafür ist Justin Bieber gerdae von der US-Akademie für Country-Musik (ACM) für vier Auszeichnungen nominiert worden. Das erste Mal in seiner Karriere.

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