Respekt und Toleranz
Marianne Rosenberg hofft auf ein Ende des Rassismus

Sie gibt die Hoffnung nicht auf: Ausgrenzung und Rassismus sollten endlich der Vergangenheit angehören, meint Marianne Rosenberg.

Mittwoch, 04.03.2020, 14:43 Uhr
Marianne Rosenberg hofft, dass die Menschen lernen, sich gegenseitig zu respektieren.
Marianne Rosenberg hofft, dass die Menschen lernen, sich gegenseitig zu respektieren. Foto: Oliver Berg

Berlin (dpa) - Die Musikerin Marianne Rosenberg ist schockiert vom Rassismus in Deutschland. Nach dem rassistischen Anschlag im hessischen Hanau vor zwei Wochen zeigt sich die Sängerin (64, «Er gehört zu mir») sehr betroffen.

Sie hoffe «immer noch, dass die Menschen endlich lernen sich gegenseitig zu respektieren, und dass Ausgrenzung und Rassismus in unserem Land endlich der Vergangenheit angehören», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. In Hanau erschoss ein 43-jähriger Deutscher am Abend des 19. Februar neun Menschen mit ausländischen Wurzeln.

Rosenberg ist die Tochter eines Auschwitz-Überlebenden. Otto Rosenberg war viele Jahre Vorstandsmitglied im Zentralrat Deutscher Sinti und Roma.

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