Lungenembolie überstanden
Katharina Wagner: Habe aufgehört zu rauchen

Nach ihrer schweren Erkrankung arbeitet die Bayreuther Festspielleiterin wieder. Ihr Leben hat sie inzwischen geändert. Sie sei jetzt gesundheitsbewusster, erzählt sie.

Montag, 12.10.2020, 08:36 Uhr aktualisiert: 12.10.2020, 08:40 Uhr
Katharina Wagner raucht nicht mehr.
Katharina Wagner raucht nicht mehr. Foto: Nicolas Armer

Bayreuth (dpa) - Die Bayreuther Festspielleiterin Katharina Wagner lebt nach ihrer überstandenen Krankheit nach eigenen Worten gesundheitsbewusster.

«Ich habe zunächst einmal aufgehört zu rauchen», sagte die 42-Jährige der «Passauer Neuen Presse» (PNP). «Es fehlt mir gar nicht einmal das Nikotin oder das Ritual, nur manchmal der Geschmack der Zigarette. Ansonsten achte ich darauf, dass ich nicht stundenlang am Schreibtisch sitze, sondern mich regelmäßig zur Vermeidung von Thrombosen bewege.»

Wagner hatte an einer akuten Lungenembolie gelitten, wie sie der Zeitung sagte. Eine Zeit lang lag sie auch im Koma. Ende April hatten die Bayreuther Festspiele mitgeteilt, dass Wagner «längerfristig erkrankt» sei. Von einem mehrmonatigen Genesungsprozess war damals die Rede.

«Ich wollte meiner Arbeit so schnell wie möglich wieder nachgehen», sagte Wagner nun der «PNP». «Es macht unglaublich Freude, wieder zu arbeiten und die kommenden Festspiele vorzubereiten. Für die Zukunft wünsche sie jedem Gesundheit und, «dass ab nächstem Jahr wieder Bayreuther Festspiele möglich sind - und hoffentlich mit möglichst wenig Einschränkungen.»

© dpa-infocom, dpa:201012-99-910902/2

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