Kommunalwahl 2020 in NRW: Ochtrup
FDP unterstützt Christa Lenderich und Martin Sommer

Ochtrup -

Die FDP Ochtrup hat sich auf einer außerordentlichen Sitzung einstimmig dafür ausgesprochen, bei der Kommunalwahl im September sowohl Christa Lenderich als Bürgermeisterkandidatin als auch Dr. Martin Sommer als Landrat zu unterstützen.

Montag, 03.08.2020, 18:30 Uhr
Die parteilose Bürgermeisterkandidatin Christa Lenderich (3.v.l.) wird bei der Kommunalwahl von der FDP unterstützt.
Die parteilose Bürgermeisterkandidatin Christa Lenderich (3.v.l.) wird bei der Kommunalwahl von der FDP unterstützt. Foto: Hermann Holtmann

Ob, und wenn ja, wen, soll der FDP-Ortsverband Ochtrup bei der Kandidatur um das Bürgermeisteramt in Ochtrup, wie auch zur Landratswahl des Kreises Steinfurt unterstützen? Dem FDP-Vorstand und dem Team der Kommunalwahl war die Beantwortung dieser Frage eine besondere Sitzung wert. Am Ende stand ein einstimmiges Votum sowohl für Christa Lenderich als Bürgermeisterin für Ochtrup wie auch für Dr. Martin Sommer als Landrat fest. Das teilen die Liberalen in einer Pressemitteilung jetzt mit.

Bei den Beratungen wies der Vorstand ausdrücklich darauf hin, dass es hier nicht um Sympathiewerte gehe, sondern ausschließlich darum, den geeignetsten Kandidaten zu finden. Was sowohl Christa Lenderich wie auch Martin Sommer gemeinsam hätten, sei die Art und Weise, wie ihre heute ehemalige Partei sie jenseits demokratischer Grundregeln von einer parteiinternen Kandidatur abgehalten hat. Allerdings seien beide daraus gestärkt hervorgegangen, denn durch ihre nunmehr unabhängige Kandidatur hätten sie eine auch für Kommunalpolitiker seltene Eigenständigkeit im Denken und Handeln bewiesen, schreibt die FDP.

Viel Erfahrung

Bei Martin Sommer liege eine jahrelange Erfahrung der Kreisverwaltung und der Kreispolitik vor, die kein anderer Kandidat für dieses Amt nachweisen könne. Darüber hinaus habe er immer wieder seine parteiunabhängigen Positionen und eine pragmatische Einstellung zu allen relevanten Themen – beispielsweise vom FMO bis zum Kloster Gravenhorst – bewiesen. „Mit ihm als Landrat sieht die FDP einen Gesprächspartner im Kreishaus, dem Aufrichtigkeit und Geradlinigkeit sehr zu eigen ist“, heißt es in der Pressemitteilung.

Bei Christa Lenderich waren sich alle Anwesenden ebenfalls sehr schnell einig. Ihre berufliche Vita beinhalte eine jahrelange Verwaltungserfahrung, verbunden mit Personalführung und kommunalpolitische Erfahrungen als Ratsmitglied und als jahrelange stellvertretende Bürgermeisterin. Bei ihren politischen Zielen gehe es weniger um weitere Wahlversprechungen als vielmehr um eine nachvollziehbare und transparente Politik, die Ochtrup in den Mittelpunkt stelle.

Vorausschauender und transparenter planen

Lenderich betonte an dem Abend, dass es nicht sein könne, dass so wichtige Entscheidungen wie etwa das Rathaus entschieden werden, ohne das erkennbar ist, was und wie dort ein solches Projekt konkret umzusetzen sei. Allerdings verwies sie auch darauf, dass sie als Bürgermeisterin selbstverständlich an vorliegende Ratsbeschlüsse gebunden sei und diese auch umsetzen müsse und wolle. Für die Zukunft müsse hier jedoch viel vorausschauender und transparenter gearbeitet werden. Der städtische Haushalt dürfe beim Rathausneubau finanziell nicht überfordert werden.

Auf die prekäre Finanzlage der Stadt angesprochen, war sie sich mit der FDP einig, dass seit Jahren gerade bei Großprojekten viel zu wenig auf ein mögliches Sparpotenzial geachtet worden ist. Auch hier müsse unbedingt am Projektmanagement gearbeitet werden.

Man merkte Christa Lenderich an, so die FDP, dass sie für dieses Amt und für Ochtrup geradezu „brennt“. Es war aus Sicht der Liberalen daher nur logisch, sich für ihre Bürgermeister-Kandidatur auszusprechen. Ihr wie Martin Sommer als Landrat gelte die volle Unterstützung der FDP Ochtrup.

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