Zehn Parteien, sieben Fraktionen und ein auf 46 Sitze angewachsener Rat
Neue Mehrheiten sind gefragt

Gronau -

Zehn Parteien sind künftig im Rat vertreten. Das verspricht nicht nur lange Debatten, sondern auch langwierige und schwierige Mehrheitsfindungen, wenn es um richtungsweisende Entscheidungen geht. Nachdenklich zeigten sich nach der Wahl die meisten Politiker. Von Christiane Nitsche-Costa, Martin Borck
Montag, 14.09.2020, 19:21 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 14.09.2020, 19:21 Uhr
Rechter Jubel wollte beim CDU-Fraktionsvorsitzenden Sebastian Laschke (vorn) und seinem Vize Sven Gabbe (dahinter) nicht aufkommen angesichts des Wahlergebnisses: Die CDU hat die Wahl zwar gewonnen, aber die bisherige Gestaltungsmehrheit im Rat ist dahin.
Rechter Jubel wollte beim CDU-Fraktionsvorsitzenden Sebastian Laschke (vorn) und seinem Vize Sven Gabbe (dahinter) nicht aufkommen angesichts des Wahlergebnisses: Die CDU hat die Wahl zwar gewonnen, aber die bisherige Gestaltungsmehrheit im Rat ist dahin. Foto: Christiane Nitsche-Costa
Gewonnen und doch verloren: Die CDU hat ihre Mehrheit mit künftig 16 Sitzen im Gronauer Rat behaupten können. Doch der Verlust von 8,4 Prozentpunkten Stimmenanteilen schmerzt doppelt: Die bisher als „Gestaltungsmehrheit“ den Rat dominierende „Koalition“ mit der UWG ist keine mehr. Gleichzeitig ist der Rat durch Überhangmandate von 40 auf 46 Sitze gewachsen.
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