Bürgermeister-Kandidaten setzen auf das persönliche Gespräch
Von Haus zu Haus

Altenberge -

Die neuen Wahlzettel werden gerade gedruckt und die beiden Bürgermeisterkandidaten starten wieder in den Wahlkampf.

Dienstag, 15.09.2020, 17:57 Uhr aktualisiert: 16.09.2020, 16:10 Uhr
Am 27. September entscheidet sich, wer neuer Chef im Rathaus wird.
Am 27. September entscheidet sich, wer neuer Chef im Rathaus wird.

Die Kommunalwahlen gehen in die Verlängerung: In sechs der 24 Kommunen des Kreises Steinfurt gibt es am 27. September (Sonntag) eine Stichwahl um den Posten des neuen Bürgermeisters und damit Chef der Verwaltung. In Altenberge haben 8469 Wahlberechtigte die Möglichkeit, ihre Stimme abzugeben – entweder für Sebastian Nebel (CDU) oder Karl Reinke (Grüne). Keiner der beiden Kandidaten konnte im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit verbuchen.

Seit Montag laufen im Rathaus die Vorbereitungen für den zweiten Wahltermin. „Wir haben sofort den Druck der neuen Stimmzettel in Auftrag gegeben“, sagt André Dertwinkel im Gespräch mit unserer Zeitung.

Auch der Kreis Steinfurt muss neue Stimmzettel drucken lassen. Wer wird neuer Landrat? Im Rennen sind noch der Wettringer Mathias Krümpel (CDU) und der Altenberger Dr. Martin Sommer (parteilos). Apropos Sommer: In Altenberge erhielt er satte 44,7 Prozent der Stimmen. Sein Konkurrent Krümpel lediglich 20,1 Prozent.

8469 Wahlberechtigte

Zurück zur Bürgermeisterwahl in Altenberge: Voraussichtlich ab Donnerstag werden werden die Wahlunterlagen mit den beiden Stimmzetteln (Landrat / Bürgermeister) an die 2250 Briefwähler verschickt. Alle anderen können mit ihrer Wahlbenachrichtigungskarte am 27. September erneut ihre Stimme in ihrem Wahllokal abgeben. Dabei gibt es eine Änderung: Das Wahllokal für den Wahlbezirk 11, das sich im Restaurant „La Vera“ befand, steht bei der Stichwahl nicht zur Verfügung. „Dafür weichen wir ins Tennisheim des TuS aus“, so André Dertwinkel.

Neues Wahllokal

Für die beiden Bürgermeisterkandidaten beginnt nun Teil zwei des Wahlkampfes. Karl Reinke: „Ich werde meinen Haustürwahlkampf fortsetzen.“ Zwei Themen, die ihm besonders am Herzen liegen, sind die Fahrradsicherheit und die künftige Bebauung des Bahnhofhügels. Werde er Bürgermeister, müsse für die Bebauung des Bahnhofshügels eine neues Konzept her. Zudem wird Reinke, wie in den vergangenen Wochen auch, auf dem Mittwochs-Markt mit einem Stand vertreten sein.

Auch Sebastian Nebel wird weiterhin „von Haus zu Haus gehen“, wie er am Dienstag ankündigte. Nebel: „Ich werde um jede einzelne Stimme kämpfen.“ Jetzt stehe das persönliche Gespräch im Mittelpunkt. Die Bürgermeisterfrage sei losgelöst von der Parteizugehörigkeit zu sehen. „Ich kenne die Verwaltung, die Strukturen und die Projekte“, so Nebel. „Wir dürfen keinen Stillstand haben.“

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