Stadtwerke nehmen zwei Elektroautos in Betrieb
Unterwegs mit Landstrom

Greven -

In Sachen E-Mobilität gehen die Stadtwerke Greven weiter mit gutem Beispiel voran. Nach der Inbetriebnahme von zwei Elektroladestationen am Rathaus und am Unternehmenssitz an der Saerbecker Straße verstärken die Stadtwerke ihren Fuhrpark jetzt mit zwei Elektroautos.

Mittwoch, 21.12.2016, 16:59 Uhr
Christoph Glanemann und Andrea Lüke präsentieren die beiden Elektroautos der Stadtwerke. Im Hintergrund die Elektroladestation.
Christoph Glanemann und Andrea Lüke präsentieren die beiden Elektroautos der Stadtwerke. Im Hintergrund die Elektroladestation.

Die beiden Fahrzeuge des Herstellers VW (e-up) stehen den Mitarbeitern für Dienstfahrten zur Verfügung. Die Autos werden rein elektrisch angetrieben und sind klimaneutral unterwegs, da sie mit der Strommarke „Unser Landstrom“ geladen werden, heißt es in der Pressemitteilung der Stadtwerke.

„Wir gehen mit vielen Einzelmaßnahmen den Weg des Klimaschutzes“, unterstreicht Stadtwerke-Geschäftsführerin Andrea Lüke. „Nach der Errichtung der Ladestationen war der Einstieg in die E-Mobilität der nächste logische Schritt. Außerdem sind wir so als starkes lokales Unternehmen Teil der breitgefächerten Klimaschutz-Aktivitäten in Greven.“ Zugleich zeige sich der Grevener Energie- und Wasserversorger von seiner innovationsfreudigen Seite.

Für Christoph Glanemann, der sich bei den Stadtwerken um das Projekt gekümmert hat, passen die beiden Elektroflitzer optimal zum Anforderungsprofil des Unternehmens. „Wir sind im Stadtgebiet Greven unterwegs und haben Termine in Reckenfeld oder in Gimbte. Das sind immer Kurzstrecken, für die das Auto sehr gut geeignet ist.“ Zwischen 120 und 160 Kilometer beträgt die Reichweite: Ausreichend für einen Arbeitstag mit Außenterminen.

Außerdem können die beiden Autos fix wieder an den Stadtwerken „aufgetankt“ werden: „Eine leere Batterie lässt sich innerhalb einer Stunde wieder komplett laden“, erklärt Glanemann, „entsprechend schneller geht es, wenn die Batterie noch über Restkapazität verfügt.“

Die Anschaffung der Elektroautos und die Einrichtung der Ladesäulen haben die Stadtwerke Greven in einer Kooperation unter anderem mit den Stadtwerken Rheine, Emsdetten und Steinfurt umgesetzt. Die Unternehmen in den Nachbarstädten haben ebenfalls E-Autos von VW angeschafft und haben die gleichen Ladesäulen installiert. „Es war uns wichtig, dass wir über die gleiche Technik verfügen, das ist auch im Sinne unserer Kunden“, so Andrea Lüke.

Die beiden Grevener Ladestationen können von jedem E-Autofahrer genutzt werden. Dazu ist eine Ladekarte nötig, die für Stadtwerke-Kunden bei den Stadtwerken Greven für 49 Euro erhältlich ist. Für eine monatliche Pauschal-Gebühr von fünf Euro kann man die Grevener Stromtankstellen und weitere etwa 700 Stationen des bundesweiten Verbundes „Ladenetz.de“ nutzen und so viel Strom tanken, wie man benötigt.

Zum Thema

Weitere Infos auf www.Stadtwerke-Greven.de, dort im Menü Strom die Seite E-Mobilität aufrufen.

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