Kommentar
Quo vadis Greven?

Verwaltungsumbau

Donnerstag, 04.05.2017, 16:32 Uhr
 
  Foto: Oliver Hengst

Grevens Stadtplanung bleibt ein Sorgenkind. Längst ist klar, dass den wachsenden Aufgaben einer prosperierenden Stadt ein schrumpfendes Planerteam nicht mehr Herr werden kann. Die Auswirkungen sind hinlänglich öffentlich. Nach dem Kraftakt des Innenstadtumbaus stapeln sich Projekte, Ideen, Bauleitplanungen. Immer mehr an städtischen Aufgaben wird outgesourct, immer schwächer wird die städtische Federführung. Aus diesem Kompetenzverlust resultieren etliche Konflikte: Der Streit um den Fiegetower am Grünen Weg, eine ausufernde Wildwuchs-Bebauung in angestammten Wohnquartieren. Quo vadis Greven? In welche Richtung willst Du gehen?

Da ist die Stärkung des Bereichs Stadtentwicklung eigentlich ein überfälliges Muss. Ihn aus dem eigentlich fachfremden Bürgerdienst herauszunehmen und zu einem eigenen Fachbereich aufzuwerten, entspricht den künftigen Aufgaben der Stadt. Doch klarere Zuständigkeiten führen nur zu besserer Effizienz, wenn auch die handelnden Personen mitziehen.

Neue Impulse von außen mit den wertvollen Erfahrungen von innen zu kombinieren, bleibt für die nächsten Monate eine wahrhaft bürgermeisterliche Aufgabe. Ulrich Reske

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