Das KI-Programm für Sommer und Herbst
Mit Risiken und Nebenwirkungen

Greven -

Bewährtes und Neues: Die Kulturinitiative präsentiert im nächsten Halbjahr wieder eine erfolgversprechende Mischung. Neu im Programm: „Mit Risiken und Nebenwirkungen“, das zwei der drei beliebten Storno-Kabarettisten präsentieren. Aber natürlich sind auch die Original-Stornos wieder zu Gast.

Montag, 29.05.2017, 07:00 Uhr
Freut sich auf die Orientreise nach Greven: Thorsten Floth vom Pindakaas-Ensemble, der auch an der Musikschule Emsdetten-Greven-Saerbeck unterrichtet.
Freut sich auf die Orientreise nach Greven: Thorsten Floth vom Pindakaas-Ensemble, der auch an der Musikschule Emsdetten-Greven-Saerbeck unterrichtet. Foto: Monika Gerharz

Sie wollen, endlich mal, Karten für Storno? Da hilft nur ein Trick, und der nur bedingt: Mitglied werden in der Kulturinitiative. Denn für diese Mitglieder gibt es ein gewisses Vorkaufsrecht. „Aber nur für zwei Karten“, unterbindet KI-Vorsitzender Egon Koling alle Spekulationen darüber, dass es die Möglichkeit geben könnte, in einen schwunghaften Handel mit den Karten für die beliebte Kabarett-Vorstellung einzusteigen.

Der Storno-Auftritt ist sicherlich wie immer der Höhepunkt im neuen KI-Programm, das am 9. Juli traditionell mit dem Klassik-Konzert in der Emsaue startet. Der Vorverkauf beginnt am 1. Juni. „Karten für Storno und für die Rot-Mühle-Party werden diesmal nicht an allen Vorverkaufsstellen angeboten“, betonte Peter Hamelmann von Greven Marketing bei einem Pressegespräch, bei dem das neue Programm vorgestellt wurde. Man konzentriere das Angebot auf Greven Marketing, Cramer & Löw, Moro Neno in Reckenfeld und den Verkauf im Internet. Auch eine telefonische Reservierung über die Lokalzeitung sei für diese beiden beliebten KI-Veranstaltungen nicht möglich. Für Storno-Fans, die nicht zum Zuge kommen, gibt es allerdings einen wunderbaren Trost: Harald Funke und Jochen Rüther, beide tragende Säulen bei Storno, kommen mit einem eigenen Programm. „Was machen wir hier?“, heißt es. Versprochen wird amüsantes Kabarett, „garantiert mit Risiken und Nebenwirkungen“.

Überhaupt: Das neue KI-Programm setzt auf eine interessante Mischung von Neuem und Bewährtem, von Publikumsmagneten und ein wenig Experimentellem – dem Geheimnis des Erfolgs. Beim Klassik-Open Air spielen „The Chambers“, einem Ensemble aus Stimmführern und Solisten der „Jungen Philharmonie Köln“. „Das wird ein Crossover-Konzert“, verspricht Egon Koling. Klassisches, Jazz, Rockiges stünden auf dem Programm – „alles Kompositionen, die Weltklasse haben“.

Etwas ganz besonderes bieten in der kommenden KI-Saison Christoph Tiemann und Kollegen. „Die 3 ??? und der Super-Papagei“ heißt ihr Programm, das sich nicht nur an junge Krimifans wendet. „Es ist eine Inszenierung, keine Lesung, eher eine Theateraufführung“, verrät Hamelmann. „Das Publikum kann sich intensiv an der Suche nach dem Bösewicht beteiligen.“ Das Stück beginnt übrigens ausnahmsweise um 19 Uhr. „Schließlich ist die Zielgruppe von 10 bis 80.“

Ebenfalls eine ganz besondere musikalisch-theatralische Form wird das Pindakaas-Ensemble auf die Bühne bringen. „Alla Turca oder: Der Dirigent und sein Flaschengeist“ heißt das Stück, mit dem ein Saxophon-Quartett und zwei Schauspieler ein Stück Orient auf die Bühne zaubern. „Es gibt so viele schöne Musik, die orientalisch inspiriert ist“, sagt Saxofonist Thorsten Floth, der bei Pindakaas mitspielt. Musik von Mozart und Schumann, aber auch moderne Weltmusik werden gespielt. Schmankerl am Rande: Die Geschichte, die nicht nur Grundschulkinder entzücken dürfte, hat Thomas Philipzen geschrieben – einer der drei „Storno“-Kabarettisten.

Bass, Piano und Oud mit Streichquartett: Es ist eine ungewöhnliche Kombination, die die Petros Klampanis Group im Ballenlager präsentieren wird. Die Musik ist vom Balkan-Folk inspiriert. Wieder einmal arbeitet die KI dabei mit dem Münsterland Festival zusammen. „Alles, was die anbieten, ist superklasse“, ist Koling begeistert.

Und sonst? Die Rote-Mühle-Party mit Fatti Heiring ist gesetzt, natürlich. Rafael Cortés wird mit seiner Gitarre im September nicht nur Flamenco, sondern auch Pop bieten. Liebhaber von Irish Folk kommen bei „The Stokes“ auf ihre Kosten. Das „Trotz-Alledem-Theater“ bietet mit „Oh wie schön ist Panama“ Poetisches für die Kleinsten. Und Familie Sèférian und Piotr Rangno, alte Bekannte in Greven, werden Mitte Dezember das Halbjahresprogramm der KI für 2017 beschließen. „Das ist zugleich ein schöner Auftakt zum Jubiläumsjahr der Städtepartnerschaft Greven-Montargis“, freut sich Hamelmann.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4884257?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686824%2F
Nachrichten-Ticker