Ehemalige Hauptschüler blicken zurück
„Tolle Zeit mit coolen Leuten“

Greven -

Viele Erinnerungen – zumeist positive – hat ein Facebook-Aufruf unserer Zeitung zum Ende der Marienhauptschule zu Tage gefördert.

Mittwoch, 05.07.2017, 14:46 Uhr aktualisiert: 05.07.2017, 16:44 Uhr
Wenn diese Wände erzählen könnten . . . 
Wenn diese Wände erzählen könnten . . .  Foto: oh

Manche fassen es schlicht als „die geilste Zeit“ zusammen, andere haben sogar „die beste Zeit unseres Leben an dieser Schule verbracht“. Nicht nur ein Nutzer beschrieb es so oder ähnlich („ne tolle Zeit mit coolen Leuten“) – und Dutzende klickten auf „Gefällt mir“ und drückten damit Zustimmung aus. „Es gab noch Klassengemeinschaft und Respekt“, schreibt Heike Möller. „Für mich waren die fünf Jahre einfach nur schön“, fasst Claudia Berginski zusammen. Und jemand ergänzt: „Schade, dass sie zugemacht wird.“ Ob das auch an Doppelkeksen und Chips im Brötchen (gab es angeblich im Kiosk) liegen könnte?

Viele haben vor positive Erinnerungen an bestimmte Lehrer. „Frau Pfaffenrot – daran denke ich sehr gerne zurück. Sie hat mich verstanden und ist immer auf meine Ängste und Probleme eingegangen. Super Lehrerin, die sich immer für ihre Schüler eingesetzt hat“, schrieb Angelina Wood.

Und Kevin Wing: „Es war einfach die beste Zeit in meinen Leben. Habe da viel mitgekriegt, aber auch viel Blödsinn gebaut. Und bin dank Herrn Cox immer weitergekommen.“

Carsten Kaus (und nicht nur er) erinnert sich sehr gerne an Herrn Borggreve zurück. „Er hatte sehr viel Verständnis für mich und erklärte auch gerne alles drei bis fünf mal. Als ich damals nach einer Kur wiederkam, kam er zu meinen Eltern und mir nach Hause und hat sich erkundigt wie es mir geht und hat Schulstoff vorbeigebracht.“ Frau Hoppe habe in Hauswirtschaft „sehr gut und geduldig“ erklärt. Referendar Kassens „war auch ’ne lockere und coole Socke“, Herr Stegemann war „einfach der Burner“.

Finden offenbar auch andere: „An Herrn Borggreve und Herrn Stegemann denke ich besonders gerne zurück. Die waren einfach super“, bilanziert Claudia Berginski. Wenn es um die „besten“ Lehrer ging fällt auch häufig der Name Pauck, auch Feldmann, Kranefoed, Ballmann und andere werden genannt.

Positive Erinnerungen an Lehrer haben auch aktuelle (Ex-)Schüler: „Ich bin jetzt im letzten Jahrgang und erinnere mich gerne an Frau Schröder zurück, die leider nicht mehr da ist. Die war immer fair zu ihren Schülern und man konnte mit ihr über private Probleme auch gut reden“, berichtet Natalie Knöpker. Ebenfalls zum letzten Jahrgang gehört Katharina Kirchhoff: „Ich erinnere mich an die Lehrer, die uns die ganzen sechs Jahre begleitet haben und bis zum Schluss an unserer Seite stehen.“ Nicht schön seien die häufigen Direktoren-Wechsel gewesen.

Edith Beumer, die zum Entlassungsjahrgang 1964 gehört, erinnert sich: „Zu meiner Kinderzeit ist die Marienschule gebaut worden. Der Rohbau war damals eine tolle Gelegenheit, für uns Kinder der Wöstenstraße, ihn unsicher zu machen.“ Und weiter: „Wir hatten damals zweimal die Woche morgens Messe in der Marienkirche. Frau Flühmann fuhr damals so einen Kabinenroller (macht hoch die Tür). Damit nach der Messe zur Schule mitzufahren war so eine tolle Sache. Man, war ich stolz.“

Gisela Görig hat eine besondere Bindung zur Schule: „Mein Sohn Alexander ist bei der jetzigen Abschluss-Klasse. Ich selbst war auch Schülerin der Marien-Hauptschule, allerdings liegt das schon 40 Jahre zurück. Seitdem hat sich sehr viel verändert. Damals hatten wir sogar noch samstags Schule. Es war eine tolle Zeit, an die ich mich gerne erinnere.“

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