Warum Feuchttücher in den Restmüll gehören
Reißfestes Vlies schafft Probleme

Greven -

Feucht- und Reinigungstücher sind praktisch, ob für die Kosmetikentfernung, den Babypopo oder die Badreinigung. Aber: nach der Benutzung gehören sie nicht in die Toilette,  sondern ebenso wie Windeln, Binden oder Kondome in den Restmüll.

Sonntag, 23.07.2017, 16:02 Uhr
So sieht eine verstopfte Pumpe aus. Städtische Mitarbeiter müssen täglich zur Reinigung ausrücken.
So sieht eine verstopfte Pumpe aus. Städtische Mitarbeiter müssen täglich zur Reinigung ausrücken. Foto: Stadt Greven

Anders als Toilettenpapier lösen Feuchttücher sich nämlich nicht auf, sondern sie verursachen Verstopfungen in der Kanalisation. Die reißfesten Vliestücher lagern sich in der Kanalisation ab und blockieren die Pumpen, die das Abwasser zum Klärwerk pumpen.

Das macht sich auch in Greven bemerkbar. Täglich, auch an Samstagen, Sonn- und Feiertagen, fahren Mitarbeiter der Technischen Betriebe in die Wöste, um die Abwasserpumpe von Verstopfungen zu befreien, die eindeutig von den Feuchttüchern herrühren. Das bedeutet einen hohen Zeit-, Kosten- und Personalaufwand.

Ein Aufwand, der vermieden werden könnte. Die Stadt Greven bittet daher darum, Feuchttücher über den Restmüll zu entsorgen und so dazu beizutragen, dass es nicht mehr zu Verstopfungen kommt.

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