Immobilienpreise
Es wird immer teurer

Greven -

Die Immobilienpreise in Greven steigen teils rasant. Das zeigt ein Blick in den „LBS Markt für Wohnimmobilien 2017“.

Mittwoch, 26.07.2017, 09:00 Uhr

Die Immobilienpreise in Greven sind innerhalb des vergangenen Jahres über alle Objektarten betrachtet gestiegen oder zumindest stabil geblieben. Die Bandbreite reicht dabei von 14,3 Prozent bei gebrauchten Eigentumswohnungen bis 40 Prozent bei neuen Reihenhäusern. Das ergibt sich aus dem aktuellen Preisspiegel „LBS Markt für Wohnimmobilien 2017“, an dem auch LBS-Gebietsleiter Christof Woltering mitgewirkt hat.

Jährlich werden die Immobilienexperten von LBS und Sparkassen nach den Angebotspreisen für Wohnimmobilien befragt. Das Marktforschungsinstitut Empirica führt die Daten dann zusammen. Erschlossenes Bauland kostet demnach je nach Lage in Greven zwischen 200 und 280 Euro. Der häufigste Wert liegt bei 250 Euro und damit 35,1 Prozent über dem Vorjahreswert.

Ein Reihenhaus mit rund 100 Quadratmetern Wohnfläche kostet inklusive Grundstück im Schnitt 280 000 Euro, 40 Prozent mehr als vor einem Jahr. Gebraucht ist es 120 000 Euro günstiger, berichtet Gebietsleiter Woltering

Die 3-Zimmer-Wohnungen mit 80 Quadratmetern werden mit 208 000 Euro gehandelt (plus 8,3 Prozent). Aus zweiter Hand liegt der Preis bei 128 000 Euro und damit um 14,3 Prozent höher als im Vorjahr.

Alle Werte und viele weitere Informationen sind in der Broschüre „LBS Markt für Wohnimmobilien 2017“ enthalten, die - so lange der Vorrat reicht - kostenlos im LBS-Kunden-Center, Marktstraße 19, zu erhalten ist. „Unter www.lbs-mfw.de ist der Immobilienpreisspiegel für rund 960 Orte aus ganz Deutschland zudem online einsehbar“, sagt Christof Woltering. Er begrüßt angesichts der hohen Wohnungsnachfrage die gerade vom Bundesrat beschlossene Verbesserung der Wohneigentumsförderung: Eine Baufinanzierung ohne Einbindung von Wohn-Riester sei fahrlässig, so Woltering.

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