Hallenbad
Kleiner Brand mit großen Folgen

Greven -

Vor zwei Wochen hat im Hallenbad ein Handtrockner gebrannt. Direkter Schaden: 6000 Euro. Rauchschäden: Wahrscheinlich sechsstellig. Aber die Eröffnung des Bades ist nicht gefährdet.

Freitag, 28.07.2017, 14:17 Uhr aktualisiert: 28.07.2017, 16:24 Uhr
Beate Buchholz trägt Teile der Deckenverkleidung aus den Kellerräumen zum Container. Die muss komplett erneuert werden.
Beate Buchholz trägt Teile der Deckenverkleidung aus den Kellerräumen zum Container. Die muss komplett erneuert werden. Foto: Günter Benning

Ein Einkaufswagen mit Bällen steht vor der Hintertür. Wer seine Nase an sie hält, kann Rauch riechen. Beate Buchholz, Mitarbeiterin einer Reinigungs-Spezialfirma, sichtet den Schaden: „Einiges kann man gleich wegwerfen. Aber wenn Bälle sowieso an der frischen Luft benutzt werden, geht es noch.“

Aufräumen nach dem Kellerbrand: In den Feuerwehrmeldungen hört sich sowas meist wenig spektakulär an. In einer Toilette des Grevener Hallenbrandes hatte am Sonntag vor zwei Wochen ein Handtrockner das Feuer ausgelöst. Alles war pechschwarz. Ein rascher Blick in die Kabine: Auch nach einer ersten Grundreinigung sitzt der Ruß in allen Ecken.

Jetzt aber erst einmal die gute Nachricht. „Wir gehen davon aus, dass die Eröffnung der Hallenbadsaison nicht betroffen ist“, sagt Stadtwerke-Chefin Andrea Lüke. Geplant ist, das Bad am Montag, 4. September, freizugeben. Und: „Niemand ist bei dem Brand zu Schaden gekommen.“

Feuer in den Umkleiden unter dem Hallenbad

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  • Foto: Jens Keblat
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  • Feuer in den Umkleiden unter dem Hallenbad Foto: Jens Keblat
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Gleichwohl ist der Versicherungsschaden erheblich. Nach dem Brand hatte die Polizei zunächst von 6000 Euro gesprochen, aber gleich ergänzt, die Rauchentwicklung könne auch Schäden in sechsstelligem Bereich bedeuten.

Derzeit wird in gesamten Kellerbereich die Decke geöffnet. Der Rauch ist in die Lüftungssysteme geraten. „Das alles muss gereinigt werden“, sagt Expertin Beate Buchholz.

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In einigen Räumen hatten auch Sportvereine ihr Material gelagert. „Teilweise seit 30 Jahren“, sagt ein TVE-Mitglied. Was von den Leichtathletik-Utensilien noch zu gebrauchen ist, muss sich erst zeigen.

Die genauen Kosten der Sanierung kann Andrea Lüke noch nicht beziffern. Bis sie die kennt, kann es noch einige Wochen dauern.

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