Das flexible Büro
Öfter mal woanders arbeiten

Greven -

Eric Gehrke hat einen flexiblen Arbeitsplatz. Morgens kann er sich aussuchen, wo er sitzen will. In der sechsten Etage des Fiege-Towers am FMO gibt es keine Stammplätze.

Mittwoch, 09.08.2017, 08:00 Uhr
Eric Gehrke kann seinen Schreibtisch zum Stehtisch hochfahren. Auch eine Facette des variablen Arbeitsplatzes.
Eric Gehrke kann seinen Schreibtisch zum Stehtisch hochfahren. Auch eine Facette des variablen Arbeitsplatzes. Foto: Günter Benning

Wenn Eric Gehrke (28) morgens um acht Uhr sein Büro betritt, sucht er sich erstmal einen Schreibtisch. „Stammplätze gibt es hier nicht“, sagt der Projektmanager, der im Fiege Turm am FMO im Bereich Paketdienstleistungen arbeitet.

Heute nimmt er den Fensterplatz in einer Seitennische, stöpselt seinen Laptop per USB-Kabel an. Auf die Plätze, fertig, los.

Etwas futuristisch wirkt dieses Büro in der sechsten Etage des Fiege Turms. Weiße Schreibtische, elektrisch höhenverstellbar. Eine Sofa-Gesprächsecke. Mini-Schallschutzwände zwischen den Arbeitsplätzen und geschwungene Schallabsorber unter der Decke.

Dass flexible Büro bei Fiege in Greven

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  • Eric Gehrke, 28, arbeitet in einem flexiblen Büro im sechsten Geschoss des Fiege-Verwaltungsturms in Greven. Jeden Morgen sucht er sich einen anderen Schreibtisch aus.

    Foto: Günter Benning
  • Besprechung auf dem Balkon.

    Foto: Günter Benning
  • Hier können Räume digital gebucht werden.

    Foto: Günter Benning
  • Hier können Räume digital gebucht werden.

    Foto: Günter Benning
  • Persönliche Erinnerungen für das Team.

    Foto: Günter Benning
  • Schallschutz an der Decke.

    Foto: Günter Benning
  • Figuren vom Kunden Puma.

    Foto: Günter Benning
  • Eltern-Kind-Raum mit Kindermöbeln und Spielzeug.

    Foto: Günter Benning
  • Eltern-Kind-Raum mit Kindermöbeln und Spielzeug.

    Foto: Günter Benning
  • Moderner Besprechungsraum.

    Foto: Günter Benning
  • Eric Gehrke, 28, arbeitet in einem flexiblen Büro im sechsten Geschoss des Fiege-Verwaltungsturms in Greven. Jeden Morgen sucht er sich einen anderen Schreibtisch aus.

    Foto: Günter Benning
  • Moderner Besprechungsraum.

    Foto: Günter Benning
  • Eric Gehrke, 28, arbeitet in einem flexiblen Büro im sechsten Geschoss des Fiege-Verwaltungsturms in Greven. Jeden Morgen sucht er sich einen anderen Schreibtisch aus.

    Foto: Günter Benning
  • Eric Gehrke, 28, arbeitet in einem flexiblen Büro im sechsten Geschoss des Fiege-Verwaltungsturms in Greven. Jeden Morgen sucht er sich einen anderen Schreibtisch aus.

    Foto: Günter Benning
  • Sitzecke zum Ausruhen.

    Foto: Günter Benning
  • Eric Gehrke, 28, arbeitet in einem flexiblen Büro im sechsten Geschoss des Fiege-Verwaltungsturms in Greven. Jeden Morgen sucht er sich einen anderen Schreibtisch aus.

    Foto: Günter Benning

Dafür gibt es eine fantastische Aussicht auf das Münsterland. Auf dem Balkon stehen immer Kollegen – Pausengespräche an der frischen Luft. Aus einer Ecke des Großraumbüros hört man jemanden auf Englisch telefonieren. Gehrke: „Das ist ein Kollege, der für Osteuropa zuständig ist.“ In Greven ist er nur gelegentlich, dann fährt er mit dem Aufzug in den sechsten Stock hoch und sucht sich einen Arbeitsplatz.

„Das ist ja wie bei Google“, sagen manche Besucher, wenn sie in das flexible Büro kommen. Moderne IT-Unternehmen setzen auf austauschbare Arbeitsplätze. „Früher in Reckenfeld“, sagt Gehrke, „hatte man seinen eigenen Schreibtisch. Auf meinem stand ein kleiner Gabelstapler.“

Den Gabelstapler sucht man in der sechsten Etage vergeblich. Die Tisch werden abends aufgeräumt. Kein Papier bleibt liegen, kein Spielzeug und kein Familienfoto.

Für Privates und unvermeidliche Papiere gibt es einen Spind. Manche haben darin ihre persönlichen Sachen – die kommen morgens erst mal auf den Tisch.

Das Büro als Statusträger. Der Schreibtisch, der mit der Position seines Besitzers wächst. Das ist hier Schnee von gestern.

„Hier sitzen auch die Geschäftsführer aus verschiedenen Tochterfirmen“, sagt Gehrke, „unter Umständen neben einem Werksstudenten. Das ist ganz normal.“

Das offene Büro ist eine Anlaufstelle für sporadische Besucher in Greven, für Außendienstler, die nur einige Tage in der Woche ins Büro müssen. Und für einige Abteilungen, die dort fest installiert sind.

„Berührungsängste darf man hier nicht haben“, sagt Gehrke, „so ein Büro ist nichts für Leute, die Angst vor Menschen haben.“

Andererseits ist dieses Büro ein Ort des Netzwerkens. Wer hier arbeitet, lernt mehr Kollegen kennen als gewöhnlich. Und er blickt in ganz andere Themenbereiche hinein. Für den informellen Kontakt steht mitten im Raum der mittlerweile in IT-Firmen übliche Kickertisch.

Natürlich geht es auch im Großraumbüro nicht ohne Intimsphäre. Schwierige Telefonate, große und kleine Konferenzen finden in abgeteilten Räumen statt, die technisch auf dem letzten Stand sind.

Neben der Tür kann man sie auf Flachbildschirmen buchen. Innen haben sie Konferenzsoftware, große Bildschirme – und gemütliche Hocker.

Außerdem gibt es auf der Etage einen Eltern-Kind-Raum. Ein Kinderbett, Spielzeug, kleine Stühle und Tischchen stehen dort neben dem Schreibtisch. Julian Mester, Pressesprecher von Fiege, der auch auf der Etage sitzt: „Der wurde bei einem Kita-Streik eingerichtet.“ Noch immer können Eltern ihre Kinder mit zur Arbeit nehmen, wenn es mal einen besonderen Notfall gibt. Andererseits, so Mester, „haben die meisten aber auch ein Homeoffice.“

Dass flexible Büro bei Fiege in Greven

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  • Eric Gehrke, 28, arbeitet in einem flexiblen Büro im sechsten Geschoss des Fiege-Verwaltungsturms in Greven. Jeden Morgen sucht er sich einen anderen Schreibtisch aus.

    Foto: Günter Benning
  • Besprechung auf dem Balkon.

    Foto: Günter Benning
  • Hier können Räume digital gebucht werden.

    Foto: Günter Benning
  • Hier können Räume digital gebucht werden.

    Foto: Günter Benning
  • Persönliche Erinnerungen für das Team.

    Foto: Günter Benning
  • Schallschutz an der Decke.

    Foto: Günter Benning
  • Figuren vom Kunden Puma.

    Foto: Günter Benning
  • Eltern-Kind-Raum mit Kindermöbeln und Spielzeug.

    Foto: Günter Benning
  • Eltern-Kind-Raum mit Kindermöbeln und Spielzeug.

    Foto: Günter Benning
  • Moderner Besprechungsraum.

    Foto: Günter Benning
  • Eric Gehrke, 28, arbeitet in einem flexiblen Büro im sechsten Geschoss des Fiege-Verwaltungsturms in Greven. Jeden Morgen sucht er sich einen anderen Schreibtisch aus.

    Foto: Günter Benning
  • Moderner Besprechungsraum.

    Foto: Günter Benning
  • Eric Gehrke, 28, arbeitet in einem flexiblen Büro im sechsten Geschoss des Fiege-Verwaltungsturms in Greven. Jeden Morgen sucht er sich einen anderen Schreibtisch aus.

    Foto: Günter Benning
  • Eric Gehrke, 28, arbeitet in einem flexiblen Büro im sechsten Geschoss des Fiege-Verwaltungsturms in Greven. Jeden Morgen sucht er sich einen anderen Schreibtisch aus.

    Foto: Günter Benning
  • Sitzecke zum Ausruhen.

    Foto: Günter Benning
  • Eric Gehrke, 28, arbeitet in einem flexiblen Büro im sechsten Geschoss des Fiege-Verwaltungsturms in Greven. Jeden Morgen sucht er sich einen anderen Schreibtisch aus.

    Foto: Günter Benning
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