Übung auf ehemaligen Edeka-Gelände
Einsatz ohne echte Gefahren

Greven -

Es war zum Glück nur eine Übung: am Montag probten die Löschzüge der Grevener Wehr auf dem ehemaligen Edeka-Gelände.

Donnerstag, 10.08.2017, 14:54 Uhr aktualisiert: 10.08.2017, 15:25 Uhr
Klar für den Gefahreneinsatz: 37 Wehrleute übten im Nien Esch.
Klar für den Gefahreneinsatz: 37 Wehrleute übten im Nien Esch. Foto: Feuerwehr

Am Montagabend probten die Löschzüge Stadt der Freiwilligen Feuerwehr Greven auf dem Gelände des ehemaligen Edeka-Großlagers am Nien Esch für den Ernstfall.

In dem Gebäude, das inzwischen der Stadt Greven und der Raiffeisen gehört, sollte es bei Arbeiten an der Kühlanlage zu einer Explosion und dem Austritt von Gefahrstoffen gekommen sein.

Für die 37 ehrenamtlichen Kräfte – die mit sieben Fahrzeugen ausgerückt waren – galt es, drei vermisste Personen aus dem Gebäude zu retten und eine Brandbekämpfung vorzunehmen.

Weiterhin wurde schwerpunktmäßig das Vorgehen bei Einsätzen mit Gefahrstoffen geübt. Hierbei setzten die Einsatzkräfte auch spezielle Chemikalien-Schutzanzüge ein. Jedes Mitglied der Feuerwehr, das einen entsprechenden Lehrgang absolviert hat, soll mindestens einmal im Jahr eine entsprechende Übung in dem sogenannten Vollschutzanzug absolvieren.

Hierbei wird der Umgang mit den besonderen Gegebenheiten, wie eingeschränkter Bewegungsfreiheit oder Sicht trainiert.

Bei der abschließenden Manöverkritik dankten die Organisatoren der Übung, Stefan Bömer und Olaf Wallmeyer, den Teilnehmern für den gelungenen Ablauf.

Insgesamt konnten beide ein durchweg positives Fazit ziehen, heißt es in der Mitteilung der Feuerwehr.

Bürgerinnen und Bürgern, die Interesse haben, sich bei der Freiwilligen Feuerwehr zu engagieren, steht Matthias Wendker (Leiter der Feuerwehr) unter der Telefonnummer 02571 – 92 17 89 – 0 als Ansprechpartner zur Verfügung.

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