Vorschlag zum Josefszentrum aus der Elternschaft
„Kita-Anbau besser drehen“

Greven -

Den Anbau des Kindergartens um 90 Grad drehen, Verkehr aus der Fläche nehmen: Das sind die „Denkanstöße“, die Sandra Weddeling, Vorsitzende des Elternrates der Kita St. Josef, jetzt für die Gestaltung des Areals um die Kirche vorschlägt. Das Ziel: ‚Die Spiel- und Aufenthaltsflächen sollen möglichst großzügig bleiben.

Dienstag, 29.08.2017, 16:00 Uhr aktualisiert: 31.08.2017, 10:07 Uhr
Der Plan, so wie in Sandra Weddeling sich für die Entwicklung von Kita und Pfarrzentrum vorstellen könnte. Im Zentrum steht ein großer Freiraum zwischen den Gebäude und ein Riegel Wohnbebauung an der Nordwalder Straße.Der Plan zeigt: Kindergarten und neues Pfarrzentrum sollen nach den Plänen von Sandra Weddeling so angeordnet sein, dass dazwischen eine großzügige „Innenhofsituation“ entsteht, die vielfältig nutzbar ist.
Der Plan, so wie in Sandra Weddeling sich für die Entwicklung von Kita und Pfarrzentrum vorstellen könnte. Im Zentrum steht ein großer Freiraum zwischen den Gebäude und ein Riegel Wohnbebauung an der Nordwalder Straße.Der Plan zeigt: Kindergarten und neues Pfarrzentrum sollen nach den Plänen von Sandra Weddeling so angeordnet sein, dass dazwischen eine großzügige „Innenhofsituation“ entsteht, die vielfältig nutzbar ist.

Ein Viertel fast ohne Verkehr, mit vielen Grün- und Spielflächen und mit sicheren Rad-Fußwegen: Das ist die Vision von Sandra Weddeling, Mutter von drei Kindern, Vorsitzende des Elternrats der Kita St. Josef und von Beruf Architektin, für das Viertel rund um die Josefskirche. „Als ich hörte, dass der Ruhe Rott abgebunden werden sollte, habe ich mich so gefreut“, sagt sie. Aber als sie dann die Skizze für die Neuplanung des Josefskindergartens sah, war sie nicht mehr begeistert. „Man zieht den Verkehr in die Flächen“, bedauert sie und verweist auf den sehr großzügig geplanten Wendehammer an der Straße Ruhe Rott und die Parkplätze, die tief in die Fläche ragen. Das mache das Gelände nicht nur gefährlich, sondern koste wertvolle Fläche vor allem am Kindergarten. „Wir würden bei dieser Planung demnächst pro Kind weniger Platz zum Spielen haben als jetzt“, betont sie.

Bilder aus dem Josefsviertel

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  • Viele Ansichten der Josefkirche.

    Foto: Günter Benning
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Die Architektin belässt es aber nicht bei der Kritik – sie macht einen Gegenvorschlag. Statt des großen Wendehammers am Ruhe Rott will sie die bestehende Stichstraße am Pfarrheim nach hinten verlängern und dort einen Einbahnverkehr vom Ruhe Rott zur Nordwalder Straße ermöglichen. So könnten die Spielflächen an der Kita fast komplett erhalten bleiben. Das Herzstück der Planung: Der Anbau für den neuen Kindergarten wird um 90 Grad gedreht, er entsteht parallel zum bestehenden Rad- und Fußweg Richtung Schulen. So entsteht zwischen dem Gemeindezentrum an der neuen Stichstraße – Sandra Weddeling stellt sich dort unter anderem ein Café mit Terrasse vor – und Kindergarten eine großzügige Innenhof-Situation. Die Architektin: „Die Freiflächen könnten gegenseitig genutzt werden. Wir wollen doch auch künftig dort Pfarr- und Kindergartenfeste feiern.“

Auch über die Fläche südlich des neuen Pfarrzentrums hat sich Sandra Weddeling Gedanken gemacht. Sie teilt die Auffassung, dass eine „straßenbegleitende Bebauung“ an der Nordwalder Straße, am besten mit Tiefgarage, durchaus sinnvoll sei. Für die Häuser dort hat sie einen Spielplatz eingeplant. Ein Fuß- und Radweg quer durchs Gelände verbindet die neue Einbahnstraße mit dem bestehenden Rad- und Fußweg zu den Schulen. „So bekommen wir einen sicheren Schulweg“, sieht die Architektin darin einen großen Vorteil.

Sandra Weddeling hofft nun, dass einige dieser Ideen noch in die Planungen für das Gelände dort einfließen können. „Eigentlich liegen sie seit Ostern der Pfarrgemeinde vor“, sagt sie. Sie habe allerdings gehofft, dass mehr davon in die Planungen für die Kita einfließen würden als dies nun nach den neuesten Ratsunterlagen der Fall sei. Dass die Josefskirche, wie von den Grünen jüngst ins Gespräch gebracht, vielleicht doch noch erhalten werden könne, glaubt sie eher nicht. „Man rechnet Sanierungs- und Neubaukosten gegeneinander.“ Aber gerade deshalb ist es ihr wichtig, dass auf diesem Filetstück der Weststadt nicht durch einen Schnellschuss Chancen vergeben werden. „Man hat dort die Möglichkeit, etwas Schönes zu machen, wenn denn die Josefskirche schon fallen muss.“

Zum Thema

Über den Kindergarten und den Bebauungsplan fürs ganze Viertel berät der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt am Donnerstag, 31. August, um 17 Uhr im Rathaus. Die Sitzung ist öffentlich.

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