Diamanthochzeit im Haus Dalhoff
Zwei Jahre Ehe mit der „Sofa-Konzession“

Greven -

Paula und Heinrich Dalhoff wurden vor 60 Jahren standesamtlich getraut. Zwei Jahre lang allerdings hatten sie, kirchlich gesehen, damit nur eine „Sofa-Konzession“.

Dienstag, 29.08.2017, 17:00 Uhr
Das Jubelpaar mit Gratulanten: Die stellvertretende Bürgermeisterin Christa Waschkowitz-Biggeleben, Heinrich Dalhoff mit seinem Urenkel Jo Maurer, Paula Dalhoff, Carl-Fredo Dalhoff (von links),
Das Jubelpaar mit Gratulanten: Die stellvertretende Bürgermeisterin Christa Waschkowitz-Biggeleben, Heinrich Dalhoff mit seinem Urenkel Jo Maurer, Paula Dalhoff, Carl-Fredo Dalhoff (von links), Foto: Marleen Meyerhoff

In einer Spinnerei haben sich Paula und Heinrich Dalhoff 1954 kennengelernt. Seitdem gehen sie gemeinsame Wege: Zusammen mit Verwandten und Nachbarn feierte das Jubelpaar am Dienstag auf dem Tennenhof Diamantene Hochzeit. Glückwünsche überbrachte auch die stellvertretende Bürgermeisterin Christa Waschkowitz-Biggeleben im Namen der Stadt.

Zwei Drittel der Ehe verbrachte Familie Dalhoff in ihrer Heimat Steinfurt. Heinrich Dalhoff arbeitete dort zunächst als Textiltechniker, später als Schwimmmeister.

Paula kümmerte sich währenddessen um die Erziehung ihrer drei Kinder, sechs Enkel und vier Urenkel. Ein guter Familienzusammenhalt stand bei den Dalhoffs immer an erster Stelle: „Als unser Sohn 1996 nach Greven gezogen ist, haben wir entschieden, ebenfalls umzuziehen, damit wir mehr Zeit mit der Familie verbringen können“, erzählte Heinrich Dalhoff, der seitdem in Fuestrup wohnt.

Neben der Familie widmete das Ehepaar die freien Stunden auch einer weiteren Leidenschaft: „Als wir jünger waren, sind wir sehr gerne gewandert. Tagelang waren wir im Bayrischen Wald unterwegs und sind dort von Hütte zu Hütte gelaufen“, erinnert sich Paula Dalhoff mit Freude an alte Zeiten zurück.

Bis nach Bayern schafft das jung gebliebene Ehepaar es heute zwar nicht mehr – Spaziergänge in den Rieselfeldern unternehmen die beiden aber immer noch.

Ein Geheimnis verrieten die Dalhoffs: „Unsere richtige Diamantene Hochzeit findet erst 2019, also 60 Jahre nach der kirchlichen Trauung, statt. Da das Elternhaus damals noch nicht fertig umgebaut war, mussten wir zwei Jahre warten, ehe wir kirchlich heiraten konnten. So lange hatten wir nur eine Sofakonzession – das gemeinsame Schlafzimmer war zwar fertig, aber wir durften es noch nicht nutzen“, erinnert sich der Ehemann mit einem Grinsen.

Im Nachhinein ist die verspätete Hochzeit ganz praktisch: Denn so haben Paula und Heinrich Dalhoff zweimal einen Grund zum Feiern.

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