Kommentar
Gut zu begreifen

Als neulich Kinder aus Greven aufzählen sollten, was ihnen zur Stadt einfiel, kamen erst die Eisdielen, dann die Völkerballfiguren. Kunst im öffentlichen Raum, Draußen-Kunst unterscheidet Städte und macht sie wiedererkennbar. Ganz besonders dann, wenn sie nicht abgehoben ist, sondern im wahrsten Sinne des Wortes be-greifbar, wie es die Skulpturen sind, die am Samstag auf dem Emsdeich präsentiert wurden. Pons Beunings stählernes Surfbrett soll Platz für Liebesschlösser bieten; Peer Stuwes Boote aus Schrott passen wunderbar zur Ems. Und Michael Schlüters Wellenbänke kann man einfach besetzen. Wenn zu viele drauf sitzen, sieht man aber von der Kunst nichts mehr.

Sonntag, 03.09.2017, 15:01 Uhr
 
  Foto: Oliver Hengst

Drei Kunstwerke, für die Grevener Unternehmen und Privatleute gespendet haben, sind ein guter Anfang. Geplant sind doppelt so viele – eine Aufgabe, die noch Zeit und Spenden braucht.

Wer am Samstag am Deich stand, hat Hunderte von Radfahrern gesehen, die Greven auf dem Emsradweg passieren. Die Kunst wird ein Grund sein, abzusteigen und zu bleiben. Tolle Werbung.

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