Ballenlager
Ein Konzept für das Kulturzentrum

Greven -

Es ist ein zentraler Veranstaltungsort, ein Ort der Begegnung und ein Zentrum des kulturellen Angebotes. Und es ist klar: Das Kulturzentrum GBS wird niemals Gewinne abwerfen oder eine schwarze Null schreiben. Aber: Trotz allem muss so ein Kulturzentrum wirtschaftlich betrieben werden.

Freitag, 15.09.2017, 07:17 Uhr
Im Mittelpunkt des Kulturzentrums steht das Ballenlager. Aber rundherum gibt es jede Menge Institutionen.
Im Mittelpunkt des Kulturzentrums steht das Ballenlager. Aber rundherum gibt es jede Menge Institutionen. Foto: gap

Keiner hat Geld zu verschenken, eine Stadt wie Greven mit über 100 Millionen Euro Schulden schon mal gar nicht. Und deshalb soll das Zentrum jetzt auf den Prüfstand gestellt werden. Dafür wurden von den Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses 50 000 Euro für den Haushalt 2018 eingestellt.

„In dem Kulturzentrum gibt es sehr viele verschiedene Betreiberkonzepte, das Ganze ist sehr komplex“, verdeutlichte Klaus Hoffstadt, Leiter des zentralen Steuerungsdienstes bei der Stadtverwaltung. Ziel sei es, im Rahmen eines Beratungsauftrages eine umfassende Analyse, ein Konzept und eine Planung zur weiteren Nutzung des Kulturzentrums GBS zu erstellen. „Um es plakativ zu sagen: Wir wollen Antworten auf die Frage, wie es mit dem Kulturzentrum GBS weitergehen soll.“ Und dann müsse man schauen, wie viel Geld die Stadt bereit ist, dafür auf den Tisch zu legen, verdeutlichte Hoffstadt.

Nach Vorlage der Gesamtkonzeption könne dann politisch entschieden werden, für welche grundsätzliche Ausrichtung in welcher Betreiberform und mit welchen wirtschaftlichen Eckdaten und Rahmenbedingungen man sich entscheide, um daraus die notwendigen Maßnahmen abzuleiten und Ressourcen bereitstellen zu können.

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