Neuer OGS-Träger in der St.-Josef-Schule
Der Wechsel verlief fast unbemerkt

GReven -

Seit gerade mal sieben Wochen sind sie da – und es ist, als kenne und schätze man sich schon seit Jahren.

Dienstag, 24.10.2017, 08:00 Uhr
Schüler der St.-Josef-Grundschule an einem Aktionstag. Die OGS läuft jetzt unter neuer Regie.
Schüler der St.-Josef-Grundschule an einem Aktionstag. Die OGS läuft jetzt unter neuer Regie. Foto: Josef

Die Evangelische Jugendhilfe Münsterland hat nach den Sommerferien die OGS-Betreuung in der St.-Josef-Grundschule übernommen.

Im Schulausschuss stellten sich die Neuen jetzt vor (die in Greven nicht so neu sind, aber hier bislang nicht als OGS-Träger in Erscheinung traten).

Die erste Bilanz hüben wie drüben: durchweg positiv. 90 Kinder werden in vier Gruppen von Fachleuten betreut. Vom Wechsel haben viele Kinder gar nichts mitbekommen.

„Wir können glücklich sein, dass der Übergang so relativ geräuschlos verlaufen ist“, sagte Beate Tenhaken, die den Fachbereich Bildung im Rathaus verantwortet. Der Trägerwechsel sei genutzt worden, um konstruktive Lösungen für die nahe Zukunft zu erarbeiten.

Auch Schuleiterin Anne Sprakel ist durchweg positiv gestimmt. „Wir arbeiten prima zusammen. Wir sind so zufrieden, weil die Kinder zufrieden sind.“

Obwohl wichtige Bezugspersonen gewechselt hätten, sei der Übergang für die Jungen und Mädchen komplikationslos verlaufen – ein Zeichen dafür, dass sie sich rasch mit der Situation arrangiert haben. „Eltern und Kinder fühlen sich wohl“, hat Anne Sprakel beobachtet.

Dazu trägt sicher auch bei, dass es flexiblere Abholzeiten gibt. Zwischen 15 und 16 Uhr sei vieles möglich. Eine Mutter, die um 15.30 Uhr Feierabend habe, müsse nicht bis 16 Uhr vor der Schule im Auto warten, um ihr Kind in Empfang zu nehmen. Im Zweifel gebe es in der OGS sogar einen Kaffee für die abholenden Eltern.

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