Stadt hofft auf Hinweise
Abgerissen, angekokelt, vermüllt: Vandalismus-Schaden auf dem Spielplatz an der Elbestraße

Reckenfeld -

Unliebsame Überraschung auf dem Spielplatz an der Elbestraße: Dort haben bislang unbekannte Täter Bäume und Einrichtungen beschädigt. Den Schaden schätzt die Stadt auf rund 1500 Euro.

Mittwoch, 15.11.2017, 10:00 Uhr
Scherben, Müll, Brandspuren, Spuren von reiner Zerstörungswut: Auf dem Spielplatz an der Elbestraße haben bislang unbekannte Täter einen erheblichen Schaden angerichtet.
Scherben, Müll, Brandspuren, Spuren von reiner Zerstörungswut: Auf dem Spielplatz an der Elbestraße haben bislang unbekannte Täter einen erheblichen Schaden angerichtet. Foto: Stadt Greven

Dieser neuerliche Fall von Vandalismus wurde dem Reckenfelder Bezirkspolizisten Antonius Benning am 7.November gemeldet, dieser hat eine Anzeige aufgenommen. Der genaue Tatzeitraum ist jedoch nicht exakt zu klären. Die Stadt hofft nun, dass sich Zeugen melden, die etwas zum Zeitpunkt der Tat sagen können oder sogar Hinweise auf den oder die Täter geben können.

Wer etwas Erhellendes beitragen kann, sollte sich an die Polizei ( ✆ 02571/928 44 55) oder direkt an Maria Muhle vom Jugendamt der Stadt Greven ( ✆ 02571/ 920277) wenden.

Die Täter haben mehrere junge Bäume umgeknickt oder abgerissen und zum Teil auch die hölzerne Wuchshilfe zerstört. Zudem wurde der Mülleimer aus seiner Verankerung gerissen, der Müll wurde großflächig auf dem Spielplatz verteilt. Der Spielplatz wurde insgesamt „großflächig vermüllt“, auch Scherben ließen die Täter zurück. Damit nicht genug: Auch eine Sitzbank wurde in Brand gesteckt – ein Umstand, der die Verantwortlichen der Stadt davon ausgehen lässt, dass hier niemand aus einer Laune heraus gehandelt hat, sondern auf gezielte Zerstörung aus war und entsprechend ausgestattet zum Spielplatz gegangen ist. Man erlebe immer wieder, erläuterte Stadtgärtner Frank Wagner, dass es Vandalen auf Spielplätzen wüten. Doch dieser Fall habe leider eine ganz andere Qualität als die meisten anderen. „Das wird alles wieder ersetzt“, sagte er zu.

Allerdings werde die Stadt, ergänzte Maria Muhle, auf den Kosten sitzen bleibe, sofern sich die Verursacher nicht ermitteln lassen. Dann werde der Schaden aus dem laufenden Budget bezahlt werden müssen, das eigentlich für die Neuausstattung von Spielplätzen vorgesehen sei.

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