Kommentar
Nicht ideal, aber transparent

Schuleinzugsbezirke

Freitag, 24.11.2017, 06:00 Uhr

Es ist ein Dilemma, aus dem kein Königsweg herausführt. Dass es allenfalls 1B-Lösungen für die Anmeldesituation an den Grundschulen gibt, die am Ende niemanden wirklich zufrieden stellen, führt deutlich vor Augen, wie sehr Greven mit seinem Wachstum an seine Grenzen gestoßen ist.

Der Wunsch nach einem möglichst kurzen Schulweg ist genau so nachvollziehbar und berechtigt wie der nach einem schlüssigen Schulkonzept, das exakt zum Bedarf des eigenen Kind passt. Erstmals werden jedoch nicht alle dieser Wünsche erfüllt werden können. Dass Freunde und sogar Geschwisterkinder auseinandergerissen werden, macht die Sache doppelt bitter. In der Haut der Schulleiter möchte wahrlich niemand stecken.

Noch schwerer wäre es aber für sie, ohne Bezirksgrenzen entscheiden zu müssen. Welches Kriterium sie auch immer auswählen würden, sie machten sich angreifbar (auch juristisch). Davor muss man sie schützen. Die Bezirke sind ganz sicher nicht die Ideallösung, aber sie sind transparent undfür jedermann nachvollziehbar.  Oliver Hengst

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