Zurück zum Abi nach neun Jahren
G9: Greven rechnet mit Zuschuss aus Düsseldorf

Greven -

Schon 2018 könnte G 9 ans Gymnasium zurückkehren – außer die Schulkonferenz ist mit Zweidrittel-Mehrheit dagegen.

Freitag, 24.11.2017, 11:00 Uhr aktualisiert: 24.11.2017, 14:57 Uhr
Das Grevener Gymnasium 
Das Grevener Gymnasium  Foto: Stadt Greven

Nicht erst 2019, sondern schon 2018 kommt das G9-Comeback zum Tragen. Wie Frank Hänel, in Rathaus für Schulfragen zuständig, am Mittwoch im Schulausschuss berichtete, sieht der vorliegende Referentenwurf vor, dass G9 in NRW ab dem Schuljahr 2019/2020 wieder zum Regelfall werden soll, dann aber für die Jahrgänge fünf und sechs gelten soll. „Damit ist der erste G9-Jahrgang derjenige, der im nächsten Jahr auf die Gymnasien geht“, verdeutlichte Hänel.

Es sei denn, die Schulkonferenz beschließe mit Zwei-Drittel-Mehrheit, bei G8 bleiben zu wolle. Ein Beschluss dieses Gremiums reiche aus, es sei in einem solchen Fall kein Verfahren bei der Bezirksregierung zu durchlaufen. „Der Schulträger hat das Recht, auch später ein Gymnasium von G9 in G8 oder umgekehrt zu verwandeln“, verwies Hänel auf ein Detail des Entwurfes. Hier sei allerdings die Be­zirksregierung einzubinden. Die Auswirkungen auf das Augustinianum: „Es entsteht Bedarf an Klassen- und Fachräumen, Sporthallen, Schwimmzeiten. Wir müssen dann noch mal detailliert prüfen, wie dieser Bedarf gedeckt werden kann, ob das alles im Bestand möglich ist oder ob da irgendwelche Maßnahmen nötig sind. Aber das Land stellt ja einen Belastungsausgleich in Aussicht.“ Der sei allerdings noch nicht konkret ausformuliert. In welcher Höhe sich das Land beteiligt, muss man dann mal sehen.“ Wie überhaupt das ganze Gesetz noch nicht vorliege. „Da darf man also gespannt sein, was genau da drin steht.“

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