Projektwoche von Kindergärten und Seniorenheim
Wenn Alt und Jung gemeinsam schauspielern

Reckenfeld -

Im Haus Marienfried waren jüngst alle Reckenfelder Kinder zu Gast – abwechselnd, über eine Woche verteilt. Alt und Jung hatte gemeinsam Spaß am Märchen mit dem dicken fetten Pfannkuchen.

Dienstag, 05.12.2017, 18:00 Uhr
Ein Spaß für Jung und Alt: Die Rollenspiele im Rahmen der Märchenwoche.
Ein Spaß für Jung und Alt: Die Rollenspiele im Rahmen der Märchenwoche. Foto: privat

Wenn es draußen den gesamten Tag gar nicht hell zu werden scheint, stellt sich unwillkürlich der Winterblues ein. Um solchen Gefühlen vorzubeugen, geht man am besten jemanden besuchen oder lädt sich netten Besuch ein … am besten Kinder, denn die tragen die Sonne ja mit sich. Das dachte sich jetzt auch das Team der Sozialen Betreuung des Hauses Marienfried. Erstmals waren alle fünf Reckenfelder Kindergärten eingeladen, mit jeweils einer Gruppe von zehn bis 16 Kindern von Montag bis Freitag ins Haus zu kommen zum Projekt „Wider dem tristen November – Märchentage“. „Als in den morgendlichen Zeitungsrunden in den drei Bereichen des Hauses verkündet wurde, dass Kinder ins Haus kommen, wurde plötzlich deutlich flotter gefrühstückt, damit man auch nichts verpassen würde“, heißt es im Bericht des Teams.

Die bekannte Geschichte vom dicken fetten Pfannkuchen habe in diesem Jahr im Mittelpunkt des Projekts gestanden. „Zunächst wurde der Text vorgelesen, dann mit dem Kamishibai-Erzähl-Theater anhand von gemalten Bildern von den zuvor zuhörenden Kids selbst detailliert und lebendig nacherzählt. Und zum Finale wurde das Märchen auch noch als Rollenspiel aufgeführt. Dabei gab‘s ein richtiges Zusammenspiel, denn nicht nur die Kinder, sondern auch die Senioren schlüpften in die ein oder andere zu besetzende Rolle. Durch die liebevoll zusammengestellten kleinen Requisiten konnte sich jeder schnell mit seiner Figur identifizieren, und die Geschichte erhielt bei jeder Aufführung eine jeweils eigene Betonung und interessante Interpretationen“, schreiben die Mitarbeiter. „Es gab viel zu lachen, und immer wieder lief der Pfannkuchen „kantapper, kantapper in den Wald hinein“, wie‘s immer sicherer und damit auch stimmgewaltiger aus den jungen und älteren Kehlen klang.“

Am Ende des Projekt hätten sich dann alle Beteiligten frischen Pfannkuchen direkt aus der Pfanne mit einem schokoladigen Gesicht genüsslich schmecken lassen. „Eine Woche voller kurzweiliger Vormittage, die keine Chance lassen für Winterblues, denn durch die vielen kleinen Begegnungen zwischen Jung und Alt wird einem ganz warm um’s Herz“, schreibt das Team.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5336328?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686824%2F
Nachrichten-Ticker