Krankenhaus erhält Zertifikat für Angehörigenfreundlichkeit
Familie hilft bei Heilung

Greven -

Die Intensivstation des Grevener Krankenhauses ist angehörigenfreundlich – und hat dies jetzt auch schriftlich.

Dienstag, 12.12.2017, 17:00 Uhr
Matthias Apken, Pflegedirektor im Maria-Josef-Hospital.
Matthias Apken, Pflegedirektor im Maria-Josef-Hospital. Foto: Maria Josef Hospital

Angehörige von Patienten auf der Intensivstation sind im Maria-Josef-Hospital jederzeit willkommen. Der bundesweit tätige Pflege e.V. zeichnet dieses Engagement mit dem Zertifikat „Angehörige jederzeit willkommen – ein erster Schritt zur angehörigenfreundlichen Intensivstation“ aus, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Angehörige spielen als vertraute Menschen für Patienten auf der Intensivstation eine besondere Rolle und tragen wesentlich zur Genesung bei, wie pflegewissenschaftliche Arbeiten zeigen“, weiß Matthias Apken, Pflegedirektor im Maria-Josef-Hospital.

Angehörige von Intensivpatienten werden daher im Maria-Josef-Hospital als wichtiger Teil des therapeutischen Konzeptes integriert.

Ein Angehöriger leistet emotionalen Beistand und gibt dem Patienten das wichtige Gefühl, dass sich – neben dem Ärzteteam und dem Pflegepersonal – jemand „kümmert“.

„Intensivtherapie findet Tag und Nacht statt. Oft müssen wir auf ungeplante Situationen rasch reagieren und bitten Angehörige um Verständnis für etwaige Umstände, die sich aus den speziellen Arbeitsabläufen einer Intensivstation ergeben und die einen jederzeit willkommenen Besuch kurzzeitig unterbrechen können“, erklärt Dr. med. André Hemping-Bovenkerk, Chefarzt der Intensivstation im Maria-Josef-Hospital.

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