Neujahrskonzert im Ballenlager
Das musikalische Pariser Leben

Greven -

Am Sonntag, 7. Januar, findet im Ballenlager seit langem einmal wieder das beliebte Neujahrskonzert statt. Unter dem Motto „Pariser Leben“ wird das Orchester Philharmonie Lemberg unter der Leitung von Taras Krysa mit Walzern, Polkas und Märschen das Neue Jahr begrüßen.

Mittwoch, 27.12.2017, 19:56 Uhr aktualisiert: 27.12.2017, 20:00 Uhr
Die Lemberger Philharmonie ist heute das älteste Berufsorchester der Ukraine, sie wurde 1902 gegründet.
Die Lemberger Philharmonie ist heute das älteste Berufsorchester der Ukraine, sie wurde 1902 gegründet. Foto: Pf

Dazu wird gesungen: Arien und Couplets aus Opern und Operetten werden interpretiert von der Sopranistin Sonja Maria Westermann und dem Bariton Patrick Rohbeck, der auch durch das Programm moderieren wird.

Die Lemberger Philharmonie ist heute das älteste Berufsorchester der Ukraine, sie wurde 1902 gegründet. Die Wurzeln des Orchesters reichen ins 19. Jahrhundert zurück und sind eng mit dem Namen Franz Xaver Mozart (1791 – 1844) verbunden. Dieser jüngste Sohn des Salzburger Genies wirkte fast dreißig Jahre als Pädagoge, Komponist und Klaviervirtuose im damals österreichischen Lemberg, der Hauptstadt Galiziens.

2006 wurde dem Orchester in Anerkennung seiner Leistung und seines Engagements der Titel „Akademisch“ verliehen. Das Ensemble reist regelmäßig auf Tourneen durch Europa.

Der Dirigent Taras Krysa erhielt in Moskau seine erste musikalische Ausbildung bevor er 1989 mit seiner Familie in die USA emigrierte. Er studierte Violine und Dirigieren an den Universitäten Indiana, an der Northwestern Evanston-Chicago, Illinois und beim Aspen Festival mit David Zinman. Als Geiger wirkte er im Sinfonieorchester St. Louis und bis heute als Kammermusiker. Gegenwärtig ist Taras Krysa Chefdirigent der Lemberger Philharmoniker.

Sonja Maria Westermann war Finalistin beim Internationalen Gesangswettbewerb in Passau, sie sang im Rahmen des Wagner-Jubiläums in Leipzig die Norn und Woglinde in der „Götterdämme-rung“ unter Leitung von David Timm, in Beethovens 9. Sinfonie im Gewandhaus Leipzig und im Requiem von Verdi in der Thomaskirche. „Sie hat eine Prachtstimme, wie man sie nicht alle Tage erlebt“, heißt es in einer Kritik.

Der Bariton, Regisseur und Moderator Patrick Rohbeck studierte Gesang in Weimar. 2011/12 war er am Theater Regensburg engagiert. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Ensemblemitglied an der Komischen Oper Leipzig. Neben seinen Bühnenauftritten in Oper, Operette und Musical ist Patrick Rohbeck ein gefragter Konzertsänger und Moderator und hat dabei mit vielen deutschen und internationalen Orchestern zusammengearbeitet.

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Das Konzert beginnt um 20 Uhr, Karten gibt es wie immer bei Cramer und Löw, bei Greven Marketing und im Internet unter www.localticketing.de/grevenklassik.

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