Sa., 17.03.2018

Freilichtbühne Ein tiefer Blick in die Zukunft

Hand in Hand geht es beim Bühnenvorstand voran.

Hand in Hand geht es beim Bühnenvorstand voran. Foto: ros

Reckenfeld - 

Im 71. Jahr ihres Bestehens blickt die Freilichtbühne in die Zukunft. Da gibt es Wünsche, die man in den nächsten Jahren gerne verwirklichen würde. Größtes Ziel: Ein Spielerheim mit einer Wintertheaterbühne, einem Tanzsaal und ausreichend Probenraum für regelmäßiges Tanz- und Chortraining sowie für Fortbildungsmaßnahmen der Bühnenmitglieder. In allen Bereichen wird dringend Raum benötigt, erzählen die Vorstandsmitglieder.

Von Rosemarie Bechtel

Wünsche darf man ja haben. Doch um so ein großes Wunschprojekt auf den Punkt zu bringen, muss man sich erst einmal mit einem Fachmann beraten. Die aktiven Bühnenmitglieder dürfen ihre Wünsche und Ideen einbringen. Vor allem muss dann, wenn konkrete Ideen bestehen, natürlich die Stadt einbezogen werden. Es gibt viele Dinge, die beachtet werden sollen, denn schließlich soll das, was dann in Angriff genommen wird, auch nachhaltig sein. Und: Das Wichtigste ist natürlich die Finanzierung. Da muss auch erst vorab geschaut werden, ob und wie die Wünsche realisiert werden können.

Der Grund für den Wunsch nach einem neuen Spielerheim hat nicht nur den Grund mehr Platz und einen Wintertheaterraum zu bekommen. „Nein, das alte Gebäude ist energetisch eine Katastrophe. Der alte Teil des Spielerheims ist gut 50 Jahre alt und der ist ja nur eine umbaute und verkleidete Baubaracke“, weiß auch der Vorsitzende Heinz Neumann.

Mit der Verwirklichung eines solchen Projektes könnte die Bühne auch ihr gesamtes Angebot erweitern. „Kleinkunst, Konzerte, Kabarett…“, hat der zweite Vorsitzende Patric Sohrt schon einige Ideen.

Aber auch die Zuschauer haben einen immer größeren Anspruch an einen Freilichtbühnenbesuch. „Alle, die früh buchen, buchen einen Platz unter dem Dach.“ Schön wäre es, wenn wir die Überdachung noch erweitern könnten, lautet ein weiterer Zukunftswunsch. Bei plötzlichem Regen werde es verständlicherweise im Zuschauerraum sehr unruhig, das übertrage sich auch auf die Bühne. Aber: Auf jeden Fall sollte der Freilichtbühnencharakter erhalten bleiben, waren sich alle einig.

„Freilichttheater mit mehr Komfort“ – das ist ein weiterer Wunschgedanke für die Zukunft. Doch um diese Pläne verwirklichen zu können, muss man viel Geld in die Hand nehmen. „Wenn uns unsere Zuschauer treu bleiben mit Zuschauerzahlen wie im letzten Jahr und möglichst noch mehr, dann kommen wir unserem Ziel immer näher“, so die Vorstandsmitglieder. Sie freuen sich auch, dass die Angebote des „Klimbim Shops“ so gut angenommen werden. „Nach manchen Vorstellungen blieben viele Zuschauer noch recht lange dort in unserem Servicebereich und ließen den Abend recht spät bei Cocktails und mehr ausklingen“, freut sich Patric Sohrt. Das sind Einnahmen die der Förderverein erwirtschaftet und in die Bühne einbringt. „Unser Servicebereich dort ist in dem Ausmaß auch eine Besonderheit“, weiß Petra Niepel von Besuchen auf anderen Freilichtbühnen.



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