Ferienkiste auf dem Kinderbauernhof Wigger
Die Tiere sind die Lieblinge

Greven -

Aufregend und spannend: Die Osterferien müssen für Grevener Kinder nicht langweilig sein. Die Ferienkiste bietet eine Woche mit vielen Angeboten auf dem Kinderbauernhof Wigger an.

Mittwoch, 04.04.2018, 17:56 Uhr aktualisiert: 06.04.2018, 09:50 Uhr
Eine tolle und abenteuerreiche Ferienwoche verbringen die Kinder auf dem Kinderbauernhof Wigger. Betreut werden sie von den Teamern der Abenteuerkiste.
Eine tolle und abenteuerreiche Ferienwoche verbringen die Kinder auf dem Kinderbauernhof Wigger. Betreut werden sie von den Teamern der Abenteuerkiste. Foto: Belinda Raffel

„Der Hof ist einfach super für die Kinder. Das Angebot ist so vielfältig, dass für jeden etwas dabei ist“, sagt Dorina Höhn. Sie steht auf dem Spielgelände am Hof Wigger und sieht den Kindern beim Seilchenspringen zu. Höhn ist Wochenleiterin der Ferienkiste, die am Dienstag gestartet ist. Das Motto: Frühling.

Die Ferienkiste findet mittlerweile in jeder Oster-, Sommer- und Herbstferienwoche statt. Die erste Ferienwoche stand passender Weise unter dem Motto Ostern. Für 96 Kinder standen eine Eiersuche, viele Bastelideen und mehrere Großgruppenspiele auf dem Programm.

Ab jetzt geht es um den Frühling. Hier erwarten die Kinder Sport- und Bewegungsspiele, Bastelmöglichkeiten, Backrezepte, sowie die vielen Spielgeräte, die der Hof Wigger bietet. „Jede Menge kleiner Kinder wollen unbedingt mit den Tieren spielen, da viele damit noch keine Erfahrungen gesammelt haben“, erklärt Anna-Greta Eilert, ebenfalls eine der Wochenleiterinnen.

Die Ziegen, Esel, Pferde, Kaninchen, Hunde und Katzen sind die Lieblinge der jüngsten Teilnehmer. Zunächst werden die Kinder in drei Gruppen eingeteilt. Die jüngsten Kinder sind die Füchse (sechs- und sieben-jährige), die acht- bis neun-jährigen tragen den Gruppennamen Pandas. Die ältesten Kinder, zehn bis elf Jahre alt, werden Giraffen genannt.

Zur Auflockerung beginnt jede Woche mit einigen Kennlernspielen. Ebenfalls bekommen die Kinder sowie die Eltern eine Hofführung, damit sie sich zurecht finden können.

In den eingeteilten Gruppen gibt es mehrere „Workshops“, sodass jedes Kind am Vor- und Nachmittag zwischen drei Angeboten wählen kann. „Wir achten darauf sehr verschiedene Beschäftigungen anzubieten, so dass jedes Kind nach Lust und Laune entscheiden kann, was es machen will“, ergänzt Dorina Höhn. Für den Dienstag, den ersten Tag der „Frühlingswoche“, standen unter anderem Reiten, Sportspiele in Großgruppen und Werken auf dem Programm.

„Sportspiele kommen immer gut an“, bestätigt Anna-Greta Eilert. Unter den Sportspielen gibt es ein paar Klassiker, die in nahezu jeder Ferienwoche gespielt werden. Darunter Spiele wie Fußball, Brennball und Völkerball sowie die Kreisspiele Schuhsalat und Plumpsack.

Das Programm beginnt um 9 Uhr und endet um 16 Uhr. Für berufstätige Eltern ist eine Betreuung der Kinder ab 7.30 Uhr möglich.

Alle Jugendlichen werden an einem Wochenende im Mai von ihren Vorgängern zum Gruppenleiter ausgebildet. In jeder Ferienwoche sind, je nach Kinderzahl, 15 bis 20 Betreuer dabei. Derzeit herrscht ein Mädchen-Überschuss, aber bei den anderen Ferienaktionen sind auch mehr Jungen im Boot.

„Ich würde am liebsten den ganzen Tag malen und basteln“, sagt die siebenjährige Lina Wichmann, die dieses Jahr zum ersten Mal dabei ist. Sie und ihre Klassenkameradin Karlotta Schwarz finden das Angebot super und basteln alles mit, was zur Auswahl steht.

„Letzte Woche habe ich jedes Mal geritten und war auf der Hüpfburg mit meinen Freundinnen, das hat echt Spaß gemacht“, lacht Karlotta Schwarz, die zum zweiten Mal an der Ferienkiste teilnimmt.

Luca Börger liebt den Umfang der Sportspiele. „Ganz klar, ich spiel am liebsten Fußball oder fahre Go-Kart“, sagt er entschlossen.

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