Reckenfelder Treff am Scheideweg
Neue Mitstreiter sind Mangelware

Reckenfeld -

Im Jahr des 30-jährigen Bestehens steht der Kulturverein „Reckenfelder Treff“ am Scheideweg. Nur noch rund 15 Mitglieder zählt der Verein, etwa die Hälfte bringt sich aktiv ein.

Donnerstag, 05.04.2018, 19:58 Uhr aktualisiert: 06.04.2018, 09:50 Uhr
Der Reckenfelder Treff organisiert eine Fahrt zur Kunsthalle Emden, wo derzeit „The American Dream“ zu sehen ist. Mit dabei: Andy Warhols Abbildung von Paul Anka, die 1976 entstand.
Der Reckenfelder Treff organisiert eine Fahrt zur Kunsthalle Emden, wo derzeit „The American Dream“ zu sehen ist. Mit dabei: Andy Warhols Abbildung von Paul Anka, die 1976 entstand. Foto: Kunsthalle Emden

Zu wenig, um das Angebot langfristig zu sichern. Der Vorsitzende Albert Pauck möchte den Vorsitz am Ende seiner zweiten Amtszeit gerne abgeben. Seit dem Tod der Co-Vorsitzenden Karin Holzgreve schultert er die Vorstandsarbeit fast allein. Ist er mal auf Reisen, gibt es niemanden, der sich unterdessen kümmern könnte.

Davon (noch) unbeeindruckt hat der Reckenfelder Treff wieder ein buntes Programm für die kommenden Monate auf die Beine gestellt. Den Auftakt macht am 29. April eine Zugfahrt nach Emden wo in der Kunsthalle die Ausstellung „The American Dream – Amerikanischer Realismus 1965 – 2017“ besucht wird. „Ich war da – das lohnt sich“, schwärmt Albert Pauck. Einige Plätze sind noch frei, maximal können 40 Personen mitfahren. Die Teilnahme kostet 12 Euro (inkl. Zugfahrt und Eintritt). Anmeldungen per Mail an albert.pauck@gmail.com.

Schauspielerin Anja Bilabel wird am 27. Mai das Kulturfrühstück im Deutschen Haus gestalten. Sie widmet sich in der Lesung dem Klassiker „Adel verpflichtet“ – eine Krimisatire nach einer Novelle von Oscar Wilde. Der Eintritt (inkl. Frühstück) kostet voraussichtlich 19 Euro. Karten sind etwa 14 Tage vor der Veranstaltung im Deutschen Haus, bei Moro Neno und bei Cramer & Löw erhältlich.

Anfang der Sommerferien bietet Bildhauer Karlheinz Köpfer eine „Jugendwerkstatt Holz“ an. „Gesucht werden noch Jugendliche, die Interesse an einem Gemeinschaftprojekt haben“, erklärt Pauck. Köpfer ist auch beteiligt, wenn am 10. Juni die Neuauflage der „Offenen Gärten“ stattfindet. In seinem Garten werden die „Saxyy Chants“ spielen – diese Teilveranstaltung der „Offenen Gärten“ organisiert der Reckenfelder Treff.

Im September oder Oktober wird Dr. Martin Dziersk erneut für einen kunsthistorischen Vortrag nach Reckenfeld kommen. „Das mach Spaß, ihm zuzuhören. Dziersk ist begnadet gut“, weiß Pauck von etlichen Vortragsabenden. Datum und Thema des Abends werden noch bekannt gegeben.

Und schließlich soll es auch wieder Kindertheater geben. Diese Veranstaltungsreihe hatte der Reckenfelder Treff zuletzt schweren Herzens aussetzen müssen – nun jedoch gibt es Bestrebungen, sie wieder aufleben zu lassen.

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