Lego Mindstorms EV3 SumoWrestling
Der große Kampf der Roboter

Greven -

. Ein sperriger Name für ein mehr als interessantes Technikhobby: In der Stadtbibliothek fanden am Samstagvormittag die ersten offenen Stadtmeisterschaften im „Lego Mindstorms EV3 SumoWrestling“ statt. Das Fazit: Wiederholung erwünscht.

Sonntag, 08.04.2018, 18:17 Uhr aktualisiert: 10.04.2018, 15:45 Uhr
Die Menschen können am Kampftag nur noch zuschauen. Die Arbeit hatten sie in den Tagen vor dem „Wrestling“-Event erledigt.
Die Menschen können am Kampftag nur noch zuschauen. Die Arbeit hatten sie in den Tagen vor dem „Wrestling“-Event erledigt. Foto: keb

Häuser, Schlösser und Burgen – aus Lego-Steinen lässt sich eine Menge bauen. Doch es sind nicht klassisch vier- und rechteckig bunten Steinchen, die inzwischen in vielen Klassen- und Kinderzimmern Einzug gehalten haben, sondern eine ganz andere, viel moderne Spezies: die Lego „Mindstorms“.

Dabei geht es nicht mehr nur um das sinnvolle Aufstapeln der kleinen Steinchen, sondern viel mehr um das Bauen, Programmieren und Steuern durchaus komplexer Roboter – mit Ketten- und Räderantrieb. Sie sehen mitunter aus wie kleine Fahrzeuge, wie die Vehikel, die in der Raumfahrt zur Erkundung und Erforschung fremder Planeten eingesetzt werden. Neben Mechanik, Rammschutz und Räumschild sind alle ganz individuell gestalteten Roboter mit einem Display und Tasten zur Bedienung sowie jeder Menge Kabeln und Technik ausgestattet. Höchstens 1000 Gramm bringen die Lego-Roboter auf die Waage, wenn sie regelkonform in den Ring gehen.

Worum es geht: in einer aufgemalten Arena sind die kleinen Maschinen auf sich selbst gestellt. Zuvor in stundenlanger Programmierarbeit am Computer fit gemacht für den großen Kampf, haben die Vehikel in der Arena 90 Sekunden Zeit, den jeweiligen Gegner wie von Geisterhand aus der Arena zu rammen. Was simpel aussieht, setzt dabei ein komplexes und umfangreiches Technik- und Programmierverständnis voraus. Die eigentliche Leistung findet vor dem Wettkampf statt.

Das war auch bei den ersten Grevener Meisterschaften der Fall: Drei Tage lang konnten sich die insgesamt neun Teams in der Stadtbibliothek in Workshops und Testphasen auf die Meisterschaft vorbereiten. Initiiert wurde die Aktion von dem Grevener Michael Benson, der die Stadtbibliothek vor einiger Zeit mit einem seiner Roboter aufsuchte und die Bibliotheksleiterin Sigrid Högemann von seiner Wettbewerbsidee prompt überzeugen konnte.

Teilgenommen haben Teams verschiedener Schulen sowie Familien, den ersten Platz konnten sich drei Schüler des Emsland-Gymnasiums in Rheine sichern. Neun Roboter im Gesamtwert von rund 2000 Euro gingen bei den Finalrunden am Samstag an den Start.

Von der Resonanz und dem Mehrwert für alle Beteiligten überzeugt, sicherte Sigrid Högemann kurzerhand zu, über eine Wiederholung dieses außergewöhnlichen Wettkampfs nachzudenken. Auch denkt sie darüber nach, die Räumlichkeiten der Einrichtung für ein Trainingslager zu öffnen.

Lego-Mindstorms: Stadtmeisterschaften in Greven

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