Do., 17.05.2018

Sportförderung Investitionen entkoppelt

 

  Foto: mlü

Greven - 

Eigentlich waren sich alle Politiker am Mittwochabend während der Ratssitzung einig: Die Bewirtschaftung der Sportanlagen wird von den Investitionen in die Sportanlagen entkoppelt. So weit, so gut. Aber: Der ein oder andere Verein scheint wohl Angst zu haben, in Sachen Investitionen zu kurz zu kommen.

Von Peter Beckmann

„Kunstrasen Emsaue“ und „Verlagerung der Sportanlage Reckenfeld“ sind zwei große Projekte, die auf der Agenda stehen. „Man darf aber auch die anderen Vereine nicht vergessen“, sagte Theo Große Wöstmann (CDU) und verwies auf die Beengtheit der Sportanlage des SC Greven 09 und notwendige Baumaßnahmen an der Schlage in Gimbte. „Wichtig ist, dass alle Vereine eine Gleichbehandlung erfahren.“ Grundsätzlich gingen die Vereine solidarisch miteinander um, sagte Große Wöstmann. „Da gibt es keine Neiddebatte.“

Dem schloss sich auch Jürgen Diesfeld (CDU) an. „Ich kann die Forderung des SC Greven 09 nach einen zweiten Kunstrasenplatz nachvollziehen, in der Schöneflieth herrscht drangvolle Enge. Auch über einen Ausgleich für den vom Verein finanzierten ersten Kunstrasenplatz muss gesprochen werden.“

Aloys Wilpsbäumer (TBG) hatte auch schlechte Nachrichten. Denn: Der Kunstrasenplatz für die DJK koste 600 000 Euro und sei damit 100 000 Euro teurer als geplant. Ursächlich dafür seien ein anderer Unterbau, eine neu Drainage und die Flutlichtanlage.



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