Fußball-WM der Martin-Luther-Grundschule
La Ola-Fußball im russischen Freudentaumel

Greven -

In der Martin-Luther-Grundschule wurde am Donnerstag die Fußball-WM gespielt. Mit einem überraschenden Ergebnis: Im Finale besiegte Russland Polen. Aber war da nicht noch etwas mit Polen? . . . .

Freitag, 06.07.2018, 14:10 Uhr
Gewinner sind an einem solchen Tag alle. Besonders über die drei ersten Plätze freuten sich Russland, Polen und Portugal.
Gewinner sind an einem solchen Tag alle. Besonders über die drei ersten Plätze freuten sich Russland, Polen und Portugal. Foto: Luca Pals

„Auf geht´s Polen!“, halt es immer wieder über den Schulhof der Martin-Luther-Grundschule. Besonders im Finale. Bis dahin haben sich die stolzen Polen der Klasse 2a durchgesiegt – bei der Fußball-WM am gestrigen Donnerstag.

Und diese kommt der „richtigen“ in Russland ganz schön nahe: Die Fans am Spielfeldrand feuern ihre Teams mit Fahnen und Rasseln an, Überraschungsmannschaften stehen im Finale, und gar der Videobeweis ist nicht fern. Dieser wird bemüht, als bei einem Elfmeter der Ball aus dem Tor springt – Pfosten oder doch nur das Hintertor? Schnell sind die Schüler beim Fotografen: „Videobeweis. Der war nicht drin.“ Heute wird aber ohne neue Technik gespielt – am Ende stört es keinen, gewonnen hat an diesem Tag doch jede Klasse. Noch eine Parallele: Im Finale gegen Polen krönen sich nach einem spannenden Elfmeter-Krimi die Russen zum Sieger – auch bei den Profis möglich.

Na klaro: Die Nationalhymnen werden vor jedem Spiel abgespielt, auch nach Niederlagen klatschen sich die Teams ab – ein faires Turnier, wie Schulleiterin Marion Birgoleit meint: „Es ist klasse, wie ihr miteinander gespielt habt. Ihr ward alle sehr fair.“ Und dann bricht grenzenloser Jubel seine Bahnen: Der „russische“ Spieler aus der 4a verwandelt den Elfmeter. Aus. Russland krönt sich zum Grundschulchampion.

Das Turnier war der Abschluss der Fußball-Woche. In dieser gab es unter anderem ein selbst gebasteltes Fußball-Memory, ein WM-Song wurde getanzt, Bälle wurden gefilzt, und dem Sprung der runden Kugel wurde nachgeforscht – alles stand im Zeichen des Fußballs.

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