Beatclub-Festival am 18. August
Über alte Männer und den Rock`n`Roll

Greven -

„Physical Graffiti“ wird als die beste Led Zeppelin-Cover-Band bezeichnet. Beim Beatclub-Festival am Beach kommen sie in einen besonderen Genuss. Als „Vorband“ spielen Jethro Tull (im Original) auf.

Samstag, 14.07.2018, 23:42 Uhr aktualisiert: 14.07.2018, 23:50 Uhr
„Physical Graffiti“ haben sich der Musik von Led Zeppelin verschrieben und kommen dem grandiosen Original schon verdammt nah.
„Physical Graffiti“ haben sich der Musik von Led Zeppelin verschrieben und kommen dem grandiosen Original schon verdammt nah. Foto: BC

Na klar: Ian Anderson ist nicht mehr der Jüngste. Am 10. August feiert er seinen 71. Geburtstag. Und den etwas älteren Leuten sagt man ja nach, dass sie früh zu Bett gehen. Tatsächlich: Bei dem Frontman von Jethro Tull ist das wohl wirklich so. Denn: Bei der Vertragsunterzeichnung für das Beatclub-Festival bestand der Mann an der Querflöte darauf, als erste Band anzutreten. Und deswegen bekommt die Band „Physical Graffiti“, die sich nach dem Doppelalbum der Band Led Zeppelin benannt hat, am 18. August beim Beatclub-Festival eine sehr ungewöhnliche Vorband.

Und das ist auch ganz gut so, findet Franz-Walter Lanwer, der als Bandscout „Physical Graffiti“ verpflichtet hat. „Tull bringen mehr progressive Geschichten mit komplizierten Rhythmen auf die Bühne, bei Physical Graffiti geht es dann mehr straight nach vorne.“ Klar, denn musikalisch gehörte Led Zeppelin zu den Pionieren des Hard Rock, Blues Rock, Progressive Rock sowie des damals aufkeimenden Heavy Metal. „Das geht richtig gut ab.“

Live gesehen hat er die Cover-Band noch nicht. Aber: Er hat Konzertausschnitte bei Youtube gehört – und war begeistert. Zu Recht. Page and Plant würden sich über ihre „Nachahmer“ freuen. So wie Andrew Elt da bei Kashmir singt und jammert, das hat was und ist nah am Original. Dazu ein begnadeter Gitarrist, ein wundervoller Drummer, und gleich zwei Musiker, die John Paul Jones an Bass und Tasten ersetzen – grandios.

Die Band kommt aus Holland, was sich auch bei den Kartenvorbestellungen bemerkbar macht. „Da sind ganz viele Anfragen aus Holland“, freut sich Albert Sahle, Vorsitzender des Beatclub Greven. Sage und schreibe 1700 Karten sind im Vorverkauf schon über den Tisch gegangen. Klingt rekordverdächtig.

Zwischen den Auftritten von Jethro Tull und Physical Graffiti gibt es übrigens in diesem Jahr ein Feuerwerk. „Ist ja schließlich ein Jubiläum, es ist das zehnte Beatclub-Festival“, begründet Albert Sahle.

Ach ja, da ist noch was. „Wir werden auch in diesem Jahr alles technisch Mögliche tun, damit es für die Nachbarschaft nicht zu laut wird“, erklärt Beatclub-VizeRalf Wietkamp. Da gibt es die tollsten Techniken, in dem man Geräusche mit Geräuschen bekämpft.

Aber: Spätestens Led Zeppelin muss einfach laut, gaaaaanz laut sein . .

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