Sa., 14.07.2018

Gerichtsverhandlungen und Schwarzlicht-Aufführungen an der Gesamtschule Ideen voller Kraft und Kreativität

Mal sehr ernst, mal sehr witzig: Die „Darstellen und Gestalten“-Kurse der Gesamtschule präsentierten der Öffentlichkeit, was sie erarbeitet hatten.

Mal sehr ernst, mal sehr witzig: Die „Darstellen und Gestalten“-Kurse der Gesamtschule präsentierten der Öffentlichkeit, was sie erarbeitet hatten.

Greven - 

Die Kurse „Darstellen und Gestalten“ der Gesamtschule machten auch in diesem Jahr ihre Arbeiten publik und stellten sich mit ihren Ausarbeitungen der Öffentlichkeit.

Die jüngeren Schüler der Jahrgänge 6 und 8 präsentierten ihre Vorführungen in der gut besuchten Kulturschmiede. Die Klassen 6, rund um Yasemin Akdeniz, hatten zu einem selbst gewählten Oberthema Choreografien entwickelt, eine passende Musik ausgewählt und passende Requisiten und Kostüme angefertigt oder umgestaltet. Die Schüler überzeugten durch Spielfreude, und diese Freude übertrug sich merkbar auf das Publikum.

Nicht weniger engagiert waren die Achtklässler unterwegs. Auf der Basis des Kinderbuches „Die Insel“ erprobten sie sich im Maskentheater. Mit ihrer Lehrerin Lisa Meesters gelang ihnen die kreative Umsetzung non-verbal und nur mit Hilfe der Körpersprache, orientiert an aktueller Thematik.

Das Schauspiel wählte der Kurs des Jahrgangs 9 von Claudia Sandhop. „Andorra“ bearbeiteten die Jugendlichen in einer überarbeiteten Fassung, das Thema erfuhr zwischenzeitlich deutlich an Brisanz. Mit den langen Texten kamen die Schüler ohne große Hänger zurecht und auch der zum Teil aufwendige Umbau verlief problemlos. Das Bühnenbild war von den jungen Schauspielern hervorragend gestaltet und insgesamt kann man von einer stimmigen Inszenierung in der Kulturschmiede sprechen.

Eine der beiden Gruppen aus der Jahrgangsstufe 10, wieder um Claudia Sandhop, wählte das Szenentheater mit einer Rahmenhandlung. Sie griffen selbst zum Stift und setzten Inhalte eigenständig in Szenen um. Die Schüler konnten dies gut auf die Bühne des Mehrzweckraumes der Gesamtschule bringen. Das wegen der großen Resonanz teils stehende Publikum, darunter viele Eltern, zeigte sich zufrieden.

Die zweite Gruppe der Zehntklässler wählte mit Lehrerin Sabine Matzner ein fertiges Stück, das sie ausgearbeitet auf die Bühne brachte: DCN – Deutschlands crazieste Non-Talentshow, wobei Ähnlichkeiten zu bekannten Talentshows durchaus beabsichtigt sind. Sie wagten sich damit an die Komödie und es gelang ihnen mit sehr viel Spielfreude immer wieder, das Publikum zum Lachen zu bringen. In der Schülerinszenierung war das Bühnenbild gut überlegt und die Musik passend zusammengestellt. Als neues Element legte die Gruppe ihre ganze Kraft in die Umsetzung ihrer Ideen. Der Applaus mag nicht nur ihnen, sondern allen Kursen Anerkennung ihrer Arbeit sein.



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