Zwei Tote bei Unglück mit Kleinflugzeug am FMO
Landeversuch endet tödlich

Greven -

Bei einer missglückten Landung am Flughafen Münster-Osnabrück sind am Donnerstag zwei Menschen gestorben. Dabei handelt es sich um einen Fluglehrer und dessen Schüler. 

Donnerstag, 09.08.2018, 18:16 Uhr aktualisiert: 09.08.2018, 21:41 Uhr
Die mit zwei Personen besetzte Unglücksmaschine kam aus Lelystad und überschlug sich bei einem Landeversuch. Dabei kamen beide Insassen ums Leben. Die Startbahn wurde für mehrere Stunden gesperrt.
Die mit zwei Personen besetzte Unglücksmaschine kam aus Lelystad und überschlug sich bei einem Landeversuch. Dabei kamen beide Insassen ums Leben. Die Startbahn wurde für mehrere Stunden gesperrt. Foto: dpa

Gegen 12 Uhr flog die zweisitzige Beech G 58 Baron zu Übungszwecken die Landebahn des FMO an. Bei der geplanten Landung überschlug sich die Maschine und blieb auf dem Rücken liegen. Für die beiden Insassen, laut Polizei ein 59 Jahre alter Mann aus Recklinghausen und ein 64-Jähriger aus den Niederlanden, kam jede Hilfe zu spät. Zahlreiche ­Rettungskräfte waren zum Flughafen beordert worden.

Untersuchungen laufen

Warum die Landung misslang, steht zurzeit nicht fest. „Wir wissen nicht, ob das Unglück technische Gründe hat oder Ergebnis eines Pilotenfehlers war, das wird von den Experten der Bundesstelle für Flugunfallunter­suchung genau untersucht“, sagte Johannes Tiltmann, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde in Steinfurt

Zwei Tote bei Flugzeugunglück am FMO in Greven

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  • Aufregung am FMO in Greven: Zwei Menschen sterben bei einem Flugzeugunglück.

    Foto: Jens Keblat
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    Foto: Jens Keblat
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    Foto: Jens Keblat
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    Foto: Jens Keblat
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    Foto: Jens Keblat
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    Foto: Jens Keblat
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  • Aufregung am FMO in Greven: Zwei Menschen sterben bei einem Flugzeugunglück.

    Foto: Jens Keblat
  • Aufregung am FMO in Greven: Zwei Menschen sterben bei einem Flugzeugunglück.

    Foto: Peter Beckmann

Experten der Bundesstelle reisten aus Braunschweig an, sie untersuchten das Flugzeug und die Unglücksstelle akribisch. „Bis zur Freigabe durch die Experten bleibt  die Landebahn gesperrt“, sagte Flughafensprecher Andrés Heinemann. Dies war um 19.30 Uhr der Fall. Die Staatsanwaltschaft in Münster hat die Ermittlungen übernommen.

Auswirkungen auf den Flugverkehr

Von der Sperrung der Landebahn waren laut Heinemann 13 ankommende und abfliegende Maschinen betroffen. Eine aus München kommende Maschine wurde nach Paderborn umgeleitet. Fluggäste, die nach München fliegen wollten, wurden zum Teil mit Taxen nach Frankfurt gefahren. Weitere Flüge konnten nach der Freigabe den FMO am Abend wieder anfliegen oder von dort abfliegen.Die Unfall-Maschine  habe am Unglückstag sogenannte Checkflüge absolviert. Bei solchen Flügen müssen Piloten regelmäßig bestimmte Manöver absolvieren, damit ihre Fluglizenz verlängert wird.

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