Do., 23.08.2018

Sport- und Freizeitpark Emsaue Viel Möglichkeit, sich zu bewegen

Der junge Mann macht das nicht zum ersten Mal: Die Skateboarder haben die Anlage in der Emsaue schon lange für sich entdeckt und üben fleißig die schwierigsten Sprünge.

Der junge Mann macht das nicht zum ersten Mal: Die Skateboarder haben die Anlage in der Emsaue schon lange für sich entdeckt und üben fleißig die schwierigsten Sprünge. Foto: Peter Beckmann

Greven - 

Am späten Dienstagnachmittag wurde der neue Sport- und Freizeitpark in der Emsaue offiziell eröffnet. Natürlich waren die kleinen Fußballer da, die den Soccerkäfig fleißig nutzten. Aber auch der neu gestaltete und erweiterte Skate-, Inliner- und BMX-Park wurde fleißig genutzt von allen, die irgendwie mit Rädern ausgestattet waren.

Von Peter Beckmann

Die vermutlich leider wohl größte Gruppe unter den Jugendlichen war am späten Dienstag nicht vertreten – die Stubenhocker und Computerspiel-Freaks. Aber viele andere Jugendliche waren gekommen. Denn: Es gab reichlich Gelegenheit, sich zu bewegen im neu eröffneten Sport- und Freizeitpark Emsaue.

Natürlich waren die kleinen Fußballer da, die den Soccerkäfig fleißig nutzten. Aber auch der neu gestaltete und erweiterte Skate-, Inliner- und BMX-Park wurde fleißig genutzt von allen, die irgendwie mit Rädern ausgestattet waren.

138 000 Euro hat die Anlage im Schatten des Hallenbades gekostet. 78 000 Euro gab es vom Land im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (IHK), 40 000 Euro zahlte die Stadt dazu. „Wir haben versucht, eure Ideen umzusetzen, und hoffen, dass ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid“, sagte Bürgermeister Peter Vennemeyer bei der offiziellen Eröffnung zu den Jugendlichen.

Mit über 2500 Quadratmetern biete das Gelände viel Raum, um sich auszutoben und zu chillen. „Hier können sich ganz unterschiedliche Jugendcliquen gleichzeitig aufhalten, ohne dass es zu Konflikten kommen muss“, sagte Vennemeyer.

Das Gelände mit der Nähe zum Beach und zur BMX-Bahn biete viel Potenzial. „Es ist schon ziemlich einmalig, dass quasi mitten in der Stadt ein so großes, zusammen hängendes Areal als Gestaltungsfreiraum für Freizeit, Kultur und Bewegung zur Verfügung steht.“

Aber auch für Erwachsene und die ältere Generation soll das Areal Möglichkeiten bieten. So wurden zusätzlich Geräte für Fitnessübungen aufgestellt.

Die Kinder und Jugendlichen jedenfalls haben den Park schon vorher in Beschlag genommen und sind auch ganz zufrieden. „Macht schon Spaß, hier kann man viele Tricks ausprobieren, ohne das gleich jemand Ruhe schreit“, sagte einer der Jugendlichen.

Die Anwohner am Skaterplatz am Hansaring haben jetzt jedenfalls deutlich mehr Ruhe. Die Geräte, die besonders viel Lärm verursacht hatten – wie zum Beispiel die Pyramide – wurden dort ab-, und in dem neuen Sport- und Freizeitpark in der Emsaue wieder aufgebaut. Stören dürften die dort eigentlich niemanden – eigentlich . . .



https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5992499?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686824%2F