So., 26.08.2018

Offizielle Kirmeseröffnung am Samstag „Das Event in Greven!“

Der Klassiker: Die Fahrkarten für den „Discojet“ sind natürlich wieder heiß begehrt – aber es gibt noch viel mehr zu erleben auf Grevens Kirmes.

Der Klassiker: Die Fahrkarten für den „Discojet“ sind natürlich wieder heiß begehrt – aber es gibt noch viel mehr zu erleben auf Grevens Kirmes. Foto: Stefan Bamberg

Greven - 

Grevens Jahres-Highlight ist gestartet. Wir haben hier alle aktuellen Bilder zusammengestellt.

Von Stefan Bamberg

Wenn schon, denn schon. Es ist Samstagnachmittag, gleich viertel nach drei – und jetzt lohnt sich eine Kaperfahrt im „Piratenfluss“ aber mal so richtig. Denn wenn das Wasser gleichzeitig auch noch von oben kommt, wird die Wildwasserbahn natürlich noch wilder. „Ahoi, Kameraden!“, schmettert der vollautomatische Seeräuber, der die Boote mit dem einen ihm verbliebenen Auge beäugt.

Ahoi – es ist einer der vielen Augenblicke, in denen die Kirmes 2018 im wahrsten Sinne des Wortes Fahrt aufnimmt. 138 Schausteller, brandneue wie heißgeliebte Fahrgeschäfte – und das alles vier Tage lang.

Fotostrecke: Schon mal etwas Kirmes gucken

Es ist: „Das Event in Greven!“, meint Bürgermeister Peter Vennemeyer beim offiziellen Segelsetzen im Niederort. Mit Höhenfeuerwerk am Emsdeich. Mit der Extraportion Testosteron im Autoscooter. Und generell mit einem Faible für Geschwindigkeit – der kultige Discojet am Busbahnhof? „Ein Selbstläufer – wie immer“, jubelt einer der Fahrdienstleiter.

Schön übrigens der wohlwollende Benutzerhinweis für die Passagiere: „Die schwersten Personen sitzen immer außen!“ Da ist übrigens auch der Spuck-Weg am kürzesten – für alle, die ihre frisch einverleibte Bratwurst gleich wieder den blinkenden Gleisen zuführen, bei diesem irren Tempo.

Stichwort irres Tempo: Bis zu 120 Sachen ist das nächste Ungetüm schnell, 55 Meter hoch, „Apollo 13“ sein Name – und der eine oder andere vermeintlich ultracoole Astronaut schaut beim Aussteigen dann doch eher so aus, als würde er jetzt gerne nach Hause telefonieren.

Fotostrecke: Optimismus statt Schlechtgerede: Hochamt zum Wohle der Stadt

Fast nebenan gleich noch ein Ausflug ins All: „Space Flight“, die extraterrestrische Schüttelkiste. Oder, wie junge Leute sie liebevoll nennen: die „Kotze“.

Die Alternative zu „inne Kotze“ heißt freilich „anne Theke“ – hier trifft sich die Stadt. Und hier begehen Grevens Sportler die dritte Halbzeit: Die Handballfreunde zum Beispiel kommen von einem Freundschaftsspiel in Münster – und trinken vermutlich für jedes Tor eine kleine Fanta: Immerhin 27 haben sie geworfen.

„Eine nette Runde, ein perfekter Start der Kirmes“, erzählt Vereinsurgestein Andy Storkebaum. Gerüchten zufolge ist es nicht bei dieser einen Tour am Freitagabend geblieben.

Apropos Gerüchte: Haben Sie schon das Neueste für 2019 gehört? „Toll wäre doch, wenn wir noch eine Stunde früher anfangen könnten“, wünscht sich Schausteller-Chef Philipp Heitmann während der Eröffnungsfeier. „Dann hätten die Kinder noch mehr Zeit.“ Und siehe da, das Versprechen von der Stadtverwaltung gibt’s vor Ort direkt in die Hand: nächstes Jahr also schon ab Freitag, 16 Uhr!

Überhaupt, der zusätzliche Rummel-Tag, nunmehr zum zweiten Mal erprobt: „Darüber bestimmen eigentlich nicht wir Kirmesleute – darüber bestimmen die Besucher“, meint Heitmann. Und die kommen in Scharen – höchstwahrscheinlich auch am heutigen Montag noch.



https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6001130?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686824%2F